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Dicke Luft bei der Ortswehr

Schönewörde Dicke Luft bei der Ortswehr

Schönewörde. Herbe Kritik an der Verwaltung musste sich bei der Jahresversammlung der Ortswehr Samtgemeindebürgermeister René Weber vom ehemaligen Ortsbrandmeister Rolf Feldmann anhören.

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Bilanz gezogen bei der Mitgliederversammlung: Die Schönewörder Feuerwehr ist 2015 zu neun Bränden ausgerückt.

Quelle: Thorsten Behrens

Der Vorwurf: Andere Wehren würden bevorzugt, Schönewörde benachteiligt. Weber wies die Kritik zurück. Es ging unter anderem um die Ausstattung der Feuerwehrhäuser, um die Ausstattung zur digitalen Alarmierung und die Übernahme von Kosten für die Erste-Hilfe-Lehrgänge von Feuerwehrleuten. Fördermitglieder der Wehr hatten Tische und Stühle für das neue Feuerwehrhaus gesponsert, ebenso eine Küche und Schränke. „Das ist Aufgabe der Samtgemeinde“, kritisierte Feldmann. Ein fehlender PC, defekte Meldeempfänger, ab Januar ein gekündigter Telefonanschluss (künftig soll es bei den Wehren Internettelefonie geben): Schönewörde müsse immer Abstriche machen. Weber verwies auf das Feuerschutzkonzept der Samtgemeinde. „Das wurde mit den Kommandos der Wehren ausgearbeitet. Darin steht, wer wann was bekommt. Man muss warten, bis man an der Reihe ist.“ Gleichzeitig lobte er die Fördermitglieder der Wehr für ihre Unterstützung der Aktiven und verwies darauf, dass er erst seit einem Jahr Samtgemeindebürgermeister ist und für frühere Versäumnisse keine Verantwortung übernehmen könne. Die Übernahme der Kosten für die Erste-Hilfe-Lehrgänge habe er im Rathaus bereits angewiesen, generell seien ihm alle Wehren wichtig – und zwar gleichwertig. Auch laut Gemeindebrandmeister Torsten Winter seien einige Dinge bereits auf den Weg gebracht: „Es wurde wohl nur noch nicht alles an die Wehr kommuniziert.“ ba

Schönewörde. Bilanz für das abgelaufene Jahr hat die Feuerwehr Schönewörde gezogen. Fazit: Die Wehr ist insgesamt gut aufgestellt, bei 25 Einsätzen wurden 277 Stunden Dienst geleistet - zusätzlich zu den 2292 Stunden allgemeinen Dienst.

Neun Brände - darunter zwei Großbrände im Januar in Groß Oesingen sowie im Oktober in Ummern - forderten die Wehr. Erfreulich: Es gab keine Fehlalarme. Dafür aber 16 Technische Hilfeleistungen, Sechs davon allein am Abend des 5. Juli, weil ein Sturm Bäume auf Straßen geworfen hatte. Ortsbrandmeister Andreas Meyer hatte das Einsatzgeschehen analysiert: „Im Durchschnitt dauerte ein Einsatz eine Stunde und 50 Minuten, es wurden je 19,8 Kilometer gefahren und zehn Kameraden rückten im Schnitt aus.“

Und es gab Lob von Meyer: „Alle bei der Samtgemeinde angeforderten Ausrüstungsgegenstände sind angeschafft worden.“ Und die Mitglieder der Wehr hätten sich gewissenhaft an den Diensten beteiligt. Die Wehr besteht derzeit aus zwei Löschgruppen zu insgesamt 40 Aktiven, darunter fünf Frauen. Die Altersabteilung umfasst elf Kameraden, es gibt 70 fördernde Mitglieder. Die vier Mitglieder der Jugendwehr leisteten an 51 Tagen insgesamt 284 Stunden Jugenddienst.

Während der Versammlung wurde Michael Zauter zum neuen Fahnenträger gewählt sowie Lüder Meinecke zum neuen Kassenprüfer.

ba

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