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Designierter Superintendent stellt sich vor

Kirchenkreis Wittingen-Wolfsburg Designierter Superintendent stellt sich vor

Feierlicher Gottesdienst mit dem designierten Superintendenten Christian Berndt. Der Pastor aus Stade hielt am Sonntag seine Vorstellungspredigt in der nahezu vollbesetzten Christuskirche in Wolfsburg vor Besuchern und Gästen des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wittingen-Wolfsburg.

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Vorstellungspredigt in der Christuskirche Wolfsburg: Der neue Superintendent Christian Berndt (r.) stellt sich erstmalig der Öffentlichkeit im Rahmen eines Aufstellungsgottesdienst vor.
 

Quelle: Boris Baschin

Wittingen/Wolfsburg.  Anschließend traf sich die Gemeinde zum Meinungsaustausch im Gemeindehaus, wo Pastor Berndt Fragen zu seiner Person beantwortete.

Kirchenkreisvorsitzender Pastor Hartmut Keitel wies bei der Eröffnung des Gottesdienstes darauf hin, dass die offizielle Wahl des neuen Superintendenten – Nachfolger von Prof. Dr. Hanna Löhmannsröben – am 27. Februar erfolgt. Bis dahin könnten Kirchenvorstandsmitglieder Bedenken unterbreiten, ehe der Kirchenkreistag die Wahl vollziehen werde.

Kein Zweifel an der Berufung

Zweifel an der Berufung Berndts hegt Keitel nicht, äußerte sich im AZ-Gespräch allerdings betont zurückhaltend zur Abwahl Löhmannsröbens: „Es passte nicht mehr aus vielfältigen Gründen.“ Die kolportierten Differenzen der Ex-Superintendentin speziell mit den Pastoren aus dem Wittinger Raum bezeichnete er als substanzlos.

Umso glücklicher ist der Kirchenkreis offenbar mit dem 51-jährigen Kandidaten aus Stade, der eine temperamentvolle Antrittspredigt hielt. Im Mittelpunkt deutliche Kritik: Die Schere zwischen Arm und Reich, unterschiedliche Bildungschancen, Flüchtlingssterben auf der Flucht, der zu geringe faire Handel und eine Fülle weiterer wirtschaftlicher Ungleichgewichte. „Die sozialen Ungerechtigkeiten sind so groß, dass man etwas dagegen tun muss“, sagte er. Dieses Zitat übrigens stammte nicht von Christian Berndt vom Sonntag 2018, sondern aus dem Alten Testament, 600 Jahre vor Christi Geburt.

Von Burkhard Heuer

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