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Der Wolf im Verdacht: Sechs Schafe getötet

Wahrenholz Der Wolf im Verdacht: Sechs Schafe getötet

Wahrenholz. War es ein Wolf? Sechs Schafe einer Herde im Heiligen Hain bei Betzhorn wurden gerissen. Wolfsexperten des niedersächsischen Umweltministeriums untersuchen den Fall.

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Wolf: Immer mehr Tiere werden im Kreis Gifhorn gesichtet.

Sechs tote Schafe aus dem Kreis Gifhorn beschäftigen jetzt die Wolfsexperten des niedersächsischen Umweltministeriums. Die verendeten Tiere gehörten zu einer Herde im Heiligen Hain bei Betzhorn. Außerdem gibt es immer mehr Hinweise auf Wolfssichtungen im Kreis.

„Die sind definitiv durch ein Tier getötet worden“, berichtet Wolfsberater Joachim Remitz aus Wahrenholz auf AZ-Anfrage von den sechs gerissenen Schafen eines Halters aus der Sassenburg, der den Wolfsexperten am Sonntag informierte. Ob es ein Wolf oder wildernde Hunde waren, wollte Remitz noch nicht bewerten. Das überlasse er der Landesbehörde in Hannover. Ihm zufolge war es der erste Nutztierriss im Kreis.

Aufnahmebögen ausfüllen, Fotos machen, Bissspuren vermessen: „Ich habe die Daten aufgenommen und dokumentiert“, so Remitz über seine Arbeit an der Fundstelle. Mindestens 14 Tage werde es dauern, bis aus Hannover ein Urteil zu erwarten sei.

Dass nach AZ-Informationen Wölfe über den Gifhorner Golfplatz gelaufen seien und im Wald bei Wilsche von einer Fotofalle aufgenommen worden sein sollen, können weder Remitz noch Kreisjägersprecher Thomas Reuter bestätigen. Reuter: „Wolfssichtungen bei Wahrenholz sind unstrittig.“ Ende Februar/Anfang März haben laut Remitz drei Personen unabhängig voneinander Wolfssichtungen zwischen Kästorf und Wagenhoff gemeldet - „sehr vage, aber nicht auszuschließen“. Insgesamt habe er in diesem Jahr abgesehen von den Schafen schon drei Dokumentationen vorgenommen. „Es wird jetzt definitiv mehr.“

rtm

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