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Wesendorf Gelungener Abend mit Christine Prayon
Gifhorn Wesendorf Gelungener Abend mit Christine Prayon
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00:20 26.09.2018
Sehr wandlungsfähig: Christine Prayon lud als Diplom-Animatöse im Wesendorfer Kulturzentrum zum Denken um mehrere Ecken ein. Quelle: Cagla Canidar
Wesendorf

So tot, wie sie da nach dem Ersticken an einem aus dem Publikum gereichten Salbei-Bonbon über der Stuhllehne hing, sorgte die 44-jährige Kabarettistin doch für eine gewisse Verunsicherung.

Mit dieser Verunsicherung spielte sie immer wieder: Wer ist die wahre Christine Prayon? Wer das wahre Wesendorfer Publikum? „Das Schützenwesen ist hier ganz schön wichtig – damit habe ich es als alte Soldatentochter aber nicht so.“

„Hier scheint es nur Fettnäpfchen zu geben“

Welches kabarettistische Thema also wählen? Politik? Kirche? „Hier scheint es nur Fettnäpfchen zu geben, ich lasse das Polarisierende weg, und wir machen uns einfach einen schönen Abend.“

Den ersten Teil bestritt die ausgebildete Schauspielerin mit einem Briefroman der fiktiven Person Scarlett Schlötzmann. Wieder der kleine Zweifel: Ist Scarlett wirklich fiktiv? Oder stecken biografische Züge in ihr, womöglich sogar Züge, die mancher Zuschauer an sich selber entdeckt?

Genau ein Gedicht verfasst

Christine Prayon offenbarte, dass sie genau ein Gedicht geschrieben habe, das gegen Nichtskönner. „Man sollte in dem Moment aufhören, wenn es noch allen Leid tut. Ich habe keine weiteren Gedichte geschrieben.“

Mit kleinen Nadelspitzen lud die Kabarettistin zum Nachdenken ein, manchmal um mehrere Ecken. Wer lachte, lachte immer auch ein bisschen über sich selber. Ein ausgesprochen gelungener Abend. Das fand auch das Publikum und forderte mehrere Zugaben.

Von Christina Rudert

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