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CDU verliert zwei Sitze, bleibt stärkste Kraft

Samtgemeinde Wesendorf CDU verliert zwei Sitze, bleibt stärkste Kraft

Samtgemeinde Wesendorf. Die bisher klaren Mehrheitsverhältnisse im Wesendorfer Samtgemeinderat - CDU 14 Sitze plus Stimme des Samtgemeindebürgermeisters sowie SPD zehn Sitze - sind nach der Kommunalwahl am Sonntag vielleicht nicht mehr ganz so klar.

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Sitz des Samtgemeinderates: Nach dem CDU-Sitzverlust könnte die Bildung von Mehrheiten künftig spannend werden.

Quelle: Sebastian Preuß

Die CDU hat zwei Sitze verloren und kommt mit dem ebenfalls stimmberechtigten CDU-Samtgemeindebürgermeister René Weber jetzt auf zwölf Sitze beziehungsweise 13 Stimmen. Die SPD liegt stabil bei zehn Sitzen, die Grünen bei einem. Neu im Gremium sind die FDP mit einem Sitz sowie der Einzelbewerber Ernst Pape, der zwar zwei Sitze erzielen konnte, davon aber nur einen belegen kann.

Rein rechnerisch könnten Grüne, FDP und Pape jetzt die Arbeit im Samtgemeinderat bestimmen - durch Mehrheitsbildung mit der CDU oder durch ein Patt-Verhältnis im Miteinander mit der SPD. FDP-Mann Ernst Schreiber denkt darüber nach, eventuell mit den Grünen und Ernst Pape eine Gruppe zu bilden, falls die mitspielen, und dann im Rahmen von Sacharbeit nach Bedarf abzustimmen. Gespräche dazu gebe es aber noch keine, sondern bisher nur Überlegungen bei ihm.

CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Schulze sieht die Situation - ebenso wie den Sitzverlust - als nicht ganz so schlimm: „Die Stimmen sind ja im bürgerlichen Lager geblieben“, sagt er.

SPD-Fraktionsvorsitzender Siegfried Weiß dagegen sieht das stabile SPD-Ergebnis als Sieg seiner Partei bei der Samtgemeinderatswahl - auch wenn die SPD Opposition bleibt. Zu einer möglichen Zusammenarbeit mit einer Gruppe aus FDP, Grünen und Pape sagt Weiß: „Wir müssen jetzt im Laufe der Woche erst einmal sondieren, was wir tun können und wollen.“

Bürgermeisterwechsel in Wagenhoff und in Wahrenholz

Samtgemeinde Wesendorf. Keine Überraschungen gab es bei der Kommunalwahl am Sonntag in den meisten Mitgliedsgemeinden. In Ummern und Groß Oesingen bleibt alles, wie es ist. In Wahrenholz startet die CDU mit fast komplett neuer Mannschaft und Herbert Pieper als Bürgermeisterkandidat und damit Nachfolger von Friedhilde Evers, die nicht mehr antrat. In Schönewörde wird statt Ernst Schreiber (FDP) künftig Harald Errerd (FWS) Zünglein an der Waage spielen.

Etwas anders sieht es dagegen in Wagenhoff und Wesendorf aus:

In Wesendorf bleibt die SPD zwar mit wie bisher acht Sitzen stärkste Partei, die CDU hat aber die beiden Sitze, die es diesmal mehr gibt weil sich der Gemeinderat vergrößert, dazu gewonnen und damit jetzt sechs Sitze. „Damit haben wir unser Mindestziel erreicht. Das Wahlergebnis spiegelt die politische Arbeit und die Beschlüsse der Parteien der vergangenen zwei Jahre wieder“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Wegmeyer, der der WGW „zumindest ein Angebot zur Zusammenarbeit“ machen möchte. Bürgermeister Siegfried Weiß (SPD) dagegen merkt an, dass sowohl SPD wie WGW nur knapp jeweils einen der beiden zusätzlichen Sitze verfehlt haben. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“, so Weiß, der sich auch als Bürgermeister wieder zur Verfügung stellen würde. Jetzt will die SPD Gespräche mit der WGW suchen zwecks Zusammenarbeit wie bisher. Bei der WGW will man sich noch nicht festlegen. „Wir werden mit beiden Parteien reden, um Sacharbeit für die Gemeinde zu leisten“, so Ahmed El-Hawari.

In Wagenhoff steht offenbar ein Bürgermeisterwechsel an. Amtsinhaber Hartmut Bödecker (CDU) hatte den Posten seit 2011 zwar trotz SPD-Mehrheit ausgefüllt, da es keinen SPD-Bewerber um das Amt gab, steht jetzt aber nicht mehr zur Verfügung, wie er gestern der AZ sagte. Die SPD war gestern dazu nicht erreichbar.

ba

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