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Bürger protestieren gegen Uhlenberg-Ausbau

Wahrenholz Bürger protestieren gegen Uhlenberg-Ausbau

Betzhorn. 21 Bürger protestierten bei der Sitzung des Wahrenholzer Rates gegen den geplanten Ausbau der Straße Uhlenberg in Betzhorn. Sie müssten 84.000 Euro der Kosten tragen. Ein vollständiger Ausbau sei nicht notwendig, so die Anwohner, es genüge, nur die Leitungen zu erneuern.

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Ausbau der Straße Uhlenberg: Ratsherr Herbert Pieper (CDU) erläuterte anhand einer Karte die Planung.

Quelle: Hans-Jürgen Ollech

Anlieger Walter Beinhorn sagte, das historische Pflaster der Straße sei bereits vor Jahren instandgesetzt und dies auch durch die Anlieger bezahlt worden.

Die Gemeinde hat die Straße in das Gesamtkonzept für die Sanierung von Schmiedestraße, Lehmkuhlen und Mittelstraße aufnehmen müssen, weil der Wasserverband die maroden Abwasserleitungen durch getrennte Leitungen für Oberflächen- und Abwasser ersetzen möchte. Das soll die Klärteiche entlasten, erklärten Bürgermeisterin Friedhilde Evers und Ratsherr Herbert Pieper (beide CDU).

In der Sitzung ging es um eine außerplanmäßige Ausgabe, um den Uhlenberg in das Sanierungskonzept aufnehmen und die Planungen fortführen zu können.

Nach dem Gutachten eines vom Wasserverband beauftragten Ingenieurbüros kostet der Ausbau der Straße Uhlenberg 381.000 Euro. Abzüglich einer Förderung bleiben 140.000 Euro, die Gemeinde und Anlieger finanzieren müssen. Davon entfallen 60 Prozent (84.000 Euro) auf die Anlieger und 40 Prozent auf die Gemeinde.

Ernst Pape (UFW) forderte ein zweites Gutachten sowie die Einsicht in das Gutachten des Wasserverbandes. Anja Schulz (CDU) warnte, dass die Förderung verloren gehe könne und der Anteil der Anlieger dann erheblich höher ausfallen würde, wenn die Straße nicht vollständig ausgebaut werde. Auch Samtgemeindebürgermeister Renè Weber riet zum vollständigen Ausbau des Uhlenbergs - sonst drohten Folgekosten. Der Rat stimmte mehrheitlich für die außerplanmäßige Ausgabe.

Eine Anliegerversammlung soll nun am Donnerstag, 23. Juni, um 18 Uhr im Gasthaus Krendel mit allen Beteiligten stattfinden, kündigte Evers an.

oll

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