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Wesendorf Brutrekorde in Samtgemeinde Wesendorf trotz Trockenheit
Gifhorn Wesendorf Brutrekorde in Samtgemeinde Wesendorf trotz Trockenheit
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15:00 20.09.2018
Storch mit Material für den Nestbau im Schnabel: In der Samtgemeinde Wesendorf wurden trotz Trockenheit neue Rekorde aufgestellt. Quelle: dpa
Samtgemeinde Wesendorf

Obwohl Männchen und Weibchen in Betzhorn erfahrene Storcheneltern sind, wurde diesmal nur eins von vier Jungen flügge. „Möglicherweise gibt das Betzhorner Nahrungsrevier in solchen speziellen Jahren nicht mehr her“, vermutet Behrmann.

Im Nest am Otterzentrum in Hankensbüttel wurden zwei der drei Jungen flügge. Allerdings gab es im Spätsommer eine traurige Entdeckung: Ein Storch mit schweren Beinverletzungen wurde tot im See gefunden. Ob es sich um eines der Elterntiere handelte, ist unklar.

Brutergebnis aus dem Vorjahr in Knesebeck übertroffen

In Knesebeck wurde das gute Brutergebnis aus dem Vorjahr sogar noch überboten. Vier Junge flogen aus. In Radenbeck verdrängte ein Weibchen ihre Vorgängerin aus dem Nest. Dort wuchsen drei Junge heran, von denen zwei flügge wurden.

Die Nisthilfe in Schönewörde wurde nur ab und zu von Störchen aufgesucht. Auch das Nest in Teichgut blieb bis auf gelegentliche Gastbesuche leer.

In einem Nest in Ummern starben alle vier Jungen

In Ummernbrüteten wieder zwei Storchenpaare. In Ummern-Ost wurden zwei Junge flügge. In Ummern-West gab es einen Partnerwechsel. Dort schlüpften vier Junge, die allerdings alle starben. „Vermutlich waren die noch jungen Eltern mit der aufgrund der langen Trockenheit doch schwierigen Ernährungssituation überfordert“, erklärt Behrmann.

Nach zwei Totalverlusten wurde in Vorhop wieder gebrütet. Eines der beiden Jungen überlebte aber nicht. Während in Wagenhoff nur sporadisch Störche das Nest besuchten, wurde in Wahrenholz wieder gebrütet. Vier Junge wurden flügge.

Auf dem Storchennest in Wesendorf flog ein Männchen ein, dass zuvor in Westerholz Quartier bezogen hatte. Nach einer Weile gewöhnte sich das Weibchen an das Männchen. Fünf Junge schlüpften, davon wurden vier flügge.

Drei Storchenjungen werden vom Nabu aufgepäppelt

In Westerholz eroberte ein früheres Männchen sein Nest samt Partnerin zurück. Von vier Jungen wurde eins abgeworfen. Die übrigen waren auch nach langer Zeit nicht flügge, weil ihre Schwingen nicht voll ausgebildet waren. Sie werden über den Winter beim Nabu in Leiferde versorgt.

Die Attacken eines Storchenmännchens gegen sein eigenes Spiegelbild in Wittingen sind vorüber. Das Paar brütete. Drei Junge wuchsen heran – das kleinste aber wurde bei der Beringung tot im Nest gefunden.

Auf der Nisthilfe in Zasenbeck haben sich nach Jahren überraschend wieder Störche angesiedelt. Zwei der drei Jungen flogen aus, 35 Jahre nach der letzten erfolgreichen Brut im Ort.

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Von unserer Redaktion

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