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Betrüger wollen Landfrauen-Konto plündern

Hankensbüttel Betrüger wollen Landfrauen-Konto plündern

Mit einer besonders dreisten Betrugsmasche wollten Ganoven das Konto der Hankensbütteler Landfrauen leer räumen. Die Gaunerei mit einem gefälschten Überweisungsträger klappte nicht.

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Fies: Mit einem gefälschten Überweisungsträger wollten Betrüger ans Konto der Landfrauen.

Quelle: Photowerk (sp)

Eine aufmerksame Volksbank-Mitarbeiterin bemerkte den Schwindel.

Bereits im Februar hatten die Täter versucht, per Überweisungsträger an eine vierstellige Summe vom Konto des Landfrauenvereins Hankensbüttel zu gelangen. „Der Betrag sollte an einen Empfänger in Polen gehen, die Unterschrift auf der Überweisung war gefälscht“, berichtet Hanna Meyer, Sprecherin des Kreisverbandes der Landfrauenvereine Gifhorn.

„Der Überweisungsträger mit der gefälschten Unterschrift wurde jedoch nicht in der Hankensbütteler Volksbank eingereicht, sondern in der Volksbank-Filiale in Groß Oesingen“, ergänzt Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter. Dort sei eine Mitarbeiterin misstrauisch geworden. Sie habe sich mit der Hankensbütteler Volksbank in Verbindung gesetzt. „Wegen versuchten Betruges hat das Geldinstitut dann umgehend Anzeige bei der Hankensbütteler Polizei erstattet“, so Reuter. Die Ermittlungen liefen.

Landfrauen-Kreisvorsitzende Ilsemarie Dralle und Hanna Meyer haben den Betrugsversuch öffentlich gemacht, um andere Vereine zu warnen. Gleichzeitig wies Dralle darauf hin, dass bei einem Amtswechsel im Vorstand die Verantwortlichkeit der Bank mitgeteilt werden müsse. Dazu müssten die Verantwortlichen persönlich bei der Bank erscheinen und das Protokoll der Hauptversammlung vorlegen. Zur Identitätsfeststellung müsse der Personalausweis gezeigt und eine Unterschrift geleistet werden. „Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht“, so Polizeisprecher Reuter. Er rät Vereinen dazu, regelmäßig ihren Kontostand zu überprüfen.

ust

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