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Bericht über Flüchtlingsarbeit aus erster Hand

Heimatverein Wahrenholz Bericht über Flüchtlingsarbeit aus erster Hand

Berichte aus erster Hand über die Arbeit mit Flüchtlingen standen jüngst beim Heimatverein Wahrenholz auf der Tagesordnung. Zum einen erzählte Jenny Reissig aus Ehra-Lessien, was die freiwilligen Helfer in ihrer Gemeinde unternehmen. Zum anderen gab es auch einen Bericht von Landkreis-Mitarbeitern.

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Referentin in Wahrenholz: Jenny Reissig wurde vom Heimatvereinsvorsitzenden Reiner Meyer begrüßt.
 

Quelle: Marion Schuckart

Wahrenholz.  Mit Jenny Reissig, Vorsitzende des Ehra-Lessiener Dorffördervereins „Ein Dorf, ein Team“, hatte der Heimatverein Wahrenholz eine Referentin geladen, die aus erster Hand von der Arbeit mit und für Flüchtlinge berichtete. Der im Mai 2015 gegründete Verein setzt sich für verschiedene Belange der Gemeinde ein, unter anderem für die Seniorenarbeit. Die Ereignisse der folgenden Monate führten jedoch dazu, dass schnell die Betreuung und Integration von Flüchtlingen zur Hauptaufgabe wurde. Nach turbulenten Zeiten sind aktuell 136 von insgesamt 250 Plätzen im Erstaufnahmelager in Lessien besetzt.

Zur Integrationsarbeit des Vereins gehören der internationale Treff Mosaik ebenso wie die Hilfe bei Behördengängen und Arztbesuchen, die Vermittlung von Deutschkursen sowie die Zusammenarbeit mit Sportvereinen.

Die aktuelle Situation im Landkreis erläuterten Audrey Grothe und Sascha Kühne von der vor kurzem neu gegründeten Stabsstelle Integration: Zurzeit befinden sich 61 Asylbewerber in der Samtgemeinde Wesendorf, davon sechs in der Gemeinde Wahrenholz. Ziel der Stabsstelle sei es, die Ehrenamtlichen zu unterstützen. Es wurden kreisweit vier runde Tische eingerichtet, um den Austausch zwischen Behörden, Vereinen und Ehrenamtlichen zu fördern und Anregungen und Tipps für die tägliche Arbeit mit Flüchtlingen zu geben. Auch die Koordination des Einsatzes von Pädagogen und Psychologen sei eine wesentliche Aufgabe der Stabsstelle, betonte Grothe.

Reiner Meyer, Vorsitzender des Heimatvereins, erinnerte daran, dass in der Geschichte immer wieder Menschen ihre Heimat verlassen haben, um in der Fremde eine neue zu finden. Er verwies auch auf das aktuelle Projekt des Niedersächsischen Heimatbundes „Heimatblicke – meine Heimat, deine Heimat, unsere Heimat!“, in dem die Heimatpflege den Neubürgern nähergebracht werden soll.
 

Von Marion Schuckart

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