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Behördengespräche statt Partylaune

Knesebeck Behördengespräche statt Partylaune

Knesebeck. So wie bisher kann der Betrieb im Schützenhaus nicht weiter laufen. Der Landkreis Gifhorn verlangt baurechtliche Änderungen.

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Partystimmung mit den Mallorca-Stars: Für solche Partys braucht das Knesebecker Schützenhaus eine Genehmigung, die bisher nicht vorlag. Derzeit laufen Gespräche deswegen.

Quelle: Michael Uhmeyer

Dem Schützenhaus fehlt eine notwendige Genehmigung, um weiterhin als Veranstaltungsort für große Partys genutzt zu werden. Derzeit laufen Gespräche zwischen Landkreis und Schützenverein, um die notwendigen Voraussetzungen künftig erfüllen zu können.

Bereits 2009 sei im Rahmen einer Überprüfung aufgefallen, dass es für das Gebäude nur eine Genehmigung als Schützenhaus vorliege, erklärte Landrat Dr. Andreas Ebel dazu auf AZ-Anfrage. Für große Events wie beispielsweise die regelmäßigen Mallorca-Partys mit bis zu 1000 Feiernden aber wird laut Ebel eine Genehmigung als Versammlungsstätte benötigt.

„Solche Veranstaltungen sind durch die bestehende Baugenehmigung nicht abgedeckt“, so Ebel. Unter anderem gebe es Handlungsbedarf beim Brandschutz, um die Auflagen der Versammlungsstättenverordnung zu erfüllen.

Geändert wurde seit 2009 aber nichts. Jetzt hat der Landkreis reagiert und die Nutzung des Schützenhauses eingeschränkt. Laut Ebel dürften bis April zwar angemeldete Veranstaltungen, die nichts mit dem Schützenverein zu tun haben, stattfinden, wenn sie dem Bauamt vorher angezeigt werden. Ein neuer Bauantrag sowie ein Schallgutachten müssten aber eingereicht und die notwendigen baulichen Veränderungen vorgenommen werden.

Das sei aber auf dem Weg. Der Schützenverein hat demnach laut Ebel inzwischen einen Architekten mit der Erstellung der Unterlagen beauftragt. „Beide Seiten bemühen sich um eine Lösung“, so der Landrat.

ba

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