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Bahnhofsausbau bringt Probleme mit sich

Wahrenholz: Arbeiten überschreiten Lärmgrenzen Bahnhofsausbau bringt Probleme mit sich

Die Gemeinde will im kommenden Jahr den Bahnhofsbereich ausbauen (AZ berichtete), und auch die Bahn ist mit Sanierungsmaßnahmen mit im Boot. Doch während die Gemeinde bereits den Zuwendungsbescheid für die Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm erhalten hat, könnte es jetzt Verzögerungen von Seiten der Bahn geben.

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Es dürfte laut werden: Der Ausbau des Wahrenholzer Bahnhofs erfordert die Zustimmung der Anlieger.

Quelle: Roman Rose

Wahrenholz. Die Bahn hatte laut Herbert Pieper, Bürgermeister von Wahrenholz, im Oktober die Anwohner zu einem Infoabend eingeladen – aber auch, um Unterschriften für die Zustimmung zur geplanten Maßnahme zu sammeln. Nur wenige der rund 60 betroffenen Familien aber waren vor Ort, die Bahn bekam laut Pieper nur fünf Unterschriften. Dabei müssen die Anwohner dem Vorhaben zustimmen, damit es in der vorliegenden Planung umgesetzt werden kann – denn es dürfte laut werden.

„Die Bahn hat durch ein Gutachten festgestellt, dass es zu Überschreitungen der Lärmgrenzen kommt – und zwar bis in die Bernwardstraße hinein“, so Pieper. Allerdings nicht jeden Tag. Besonders laut aber, und das auch nachts, soll es Mitte Mai an einem Wochenende werden, wenn die Bahn die Gleisbetten neu schottert.

Alternative wäre eine erneute Auslegung der Planungen. Das würde aber mindestens zwei Jahre dauern – und die Umsetzung der Maßnahmen gefährden, denn die Fördermittel des Bundes gibt es nur bis 2019. Sollte aber die Bahn ihre Arbeiten nicht wie geplant ausführen, sind auch die Pläne der Gemeinde zur Umgestaltung des Bahnhofsgeländes gefährdet, da beide Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden müssen, etwa wegen der Höhenangleichung des Geländes. Daher sucht die Gemeindeverwaltung derzeit die betroffenen Anlieger auf, um sie zu informieren und die benötigten Unterschriften zu sammeln. ba

Von Thorsten Behrens

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