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Babyleichenfund: Ermittlungen laufen noch

Bisherige Hinweise ergaben keine heiße Spur Babyleichenfund: Ermittlungen laufen noch

Im Fall des vor zwei Monaten bei Knesebeck von Müllsammlern gefundenen toten Säuglings ist Gifhorns Polizei noch nicht weiter gekommen. Sie weiß auch immer noch nicht, ob das Kind vor oder nach der Geburt ums Leben kam. Das Gutachten einer Gewebeprobe steht dazu immer noch aus.

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Beerdigung in Knesebeck: Die Polizei sucht noch nach den Hintergründen des Babyleichenfunds.

Quelle: Cagla Canidar Archiv

Knesebeck. Eine Obduktion hatte wegen der fortgeschrittenen Verwesung des Leichnams keine Aufschlüsse zu den Umständen gebracht (AZ berichtete). Deswegen setzt die Polizei laut Gifhorner Pressesprecher Thomas Reuter darauf, dass eine umfangreiche Gewebeprobe Hinweise darauf geben könnte, ob das Baby tot zur Welt kam oder nach der Geburt umgebracht wurde. „Wir warten noch auf das Gutachten. Ansonsten gibt es inzwischen keine weiteren Spuren mehr, die wir verfolgen könnten.“

Eine heiße Spur sei nicht unter den bisherigen Hinweisen gewesen, räumt Reuter ein. „Wir haben alles versucht: Öffentlichkeitsfahndung, Aufrufe in sozialen Medien. Irgendwer weiß Bescheid, aber wenn wir keine Hinweise kriegen, tappen wir im Dunkeln.“

Zunächst bleibt den Ermittlern, das Gutachten der Gewebeprobe abzuwarten. „Wir ermitteln immer noch wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.“ Sollte die Gewebeprobe belegen, dass das Kind tot zur Welt kam, handele es sich nicht um eine Straftat, sondern um eine Ordnungswidrigkeit.

Die Akte zuschlagen wollten die Ermittler auf keinen Fall, versichert Reuter. Manchmal ergebe sich doch noch im Lauf der Zeit ein neuer Anhaltspunkt. „Man hat gesehen, dass Straftaten auch nach Jahren noch aufgeklärt werden“, spielt Reuter auf den Babymord vom Waller See an, wo der tote Säugling 2005 gefunden und die Mutter 2011 ermittelt und verurteilt wurde. Beharrlichkeit sei, so Reuter, „die einzige Chance, die wir haben“.

rtm

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