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Wesendorf Babyleiche: Todesursache nicht feststellbar
Gifhorn Wesendorf Babyleiche: Todesursache nicht feststellbar
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15:33 06.03.2017
Grausiger Fund: Zwischen Knesebeck und Vorhop wurde am Samstagmorgen eine Babyleiche entdeckt.
Knesebeck

Der Leichnam wurde bereits am Samstagnachmittag in der Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover obduziert, sagte Polizeisprecher Thomas Reuter. Die Ermittler hatten gehofft, noch am Abend durch das Obduktionsergebnis Hinweise darauf zu erhalten, ob der Junge vor oder nach der Geburt gestorben war. Diese Hoffnungen zerschlugen sich dann.

Der Leichnam sei so stark verwest gewesen, dass das Obduktionsergebnis keine Rückschlüsse auf den Todeszeitpunkt und die Todesursache zuließ, teilte Reuter am Samstagabend auf AZ-Nachfrage mit. Sicherere Erkenntnisse könnten jetzt höchstens noch spezielle Gewebeproben bringen, doch: „Das kann Wochen dauern.“

Die Ermittler – Gifhorns Polizei hat laut Reuter Beamte in zweistelliger Personalstärke im Einsatz – konzentrieren sich zurzeit auf Zeugenbefragungen und Kriminaltechnik. „Wir haben viele Spuren gesichert, die jetzt ausgewertet werden müssen“, sagte Reuter. „Das ist sehr zeit- und personalintensiv.“ Auch am Sonntag werde man mit Zeugen sprechen und Ortstermine wahrnehmen.

Die Tüte mit dem toten Jungen war laut Reuter auf einem Komposthaufen in der freien Landschaft zwischen Knesebeck und Vorhop abgelegt, nahe der Kreisstraße 29. Die Polizei kann noch nicht genau einschätzen, seit wann die Leiche dort gelegen hatte, geht aber von ein paar Tagen aus. 

 

rtm

Der Artikel wurde mehrfach aktualisiert

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