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Aufatmen bei Arbeitern im Imprägnierwerk

Groß Oesingen Aufatmen bei Arbeitern im Imprägnierwerk

Groß Oesingen. Die Mitarbeiter des Imprägnierwerks können offenbar aufatmen: Auf Initiative der IG Metall und ThyssenKrupp lenkte Inhaber Wilbert Marmetschke ein und erklärte sich bereit, 13 Mitarbeiter rückwirkend ab 2. Januar verbindlich zu übernehmen, hieß es Montag in einer Pressemitteilung der IG Metall. Nach dem Inhaberwechsel zum Jahresbeginn hatte es Unklarheiten gegeben, wer für Lohnzahlungen zuständig ist.

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Imprägnierwerk Groß Oesingen: Laut IG Metall gibt es nach dem Betriebsübergang jetzt eine Lösung für die Mitarbeiter, für die bisher nicht klar war, wer ihren Lohn zahlt.

Quelle: Feith (Archiv)

Zum Jahreswechsel hatte ThyssenKrupp das Werk an Marmetschke abgegeben, 16 der 35 Mitarbeiter sollten übernommen werden (AZ berichtete). Der Vertrag basiert auf dem Paragraphen 613a Bürgerliches Gesetzbuch, der Übernahmen von Arbeitsverhältnissen nach Inhaberwechsel regelt. Das bedeutet für die Mitarbeiter, dass sie rückwirkend vom neuen Firmeninhaber ihren Lohn zu unveränderten Bedingungen erhalten, hieß es von der IG Metall. Über diese Vertragsbedingungen hatte es in den vergangenen Wochen unterschiedliche Ansichten gegeben.

Kurz vor Weihnachten hatten die 16 Mitarbeiter ein Schreiben von einem Rechtsanwalt erhalten, wonach Marmetschke keine vertragliche Verpflichtung zur Weiterbeschäftigung eingegangen sei. Die Mitarbeiter boten sofort ihre Arbeitskraft schriftlich an und wollten am 2. und 5. Januar im Werk die Arbeit aufnehmen, wurden jedoch nach Hause geschickt.

13 Kollegen hatten ihrem Betriebsübergang zu Marmetschke nicht widersprochen. Drei weitere Betroffene hatten widersprochen und bleiben bei ThyssenKrupp beschäftigt, sie werden voraussichtlich Kündigungen erhalten.

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