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Anliegerkritik: Neubau des Netto-Marktes

Wesendorf Anliegerkritik: Neubau des Netto-Marktes

Wesendorf. Streit um die neue Verwaltungsspitze der Gemeinde und Anliegerkritik an Supermarktplänen: Nicht gerade harmonisch verlief die jüngste Gemeinderatssitzung in Wesendorf.

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Netto-Markt in Wesendorf: An den Plänen für einen Neubau gab es im Gemeinderat jetzt Anliegerkritik.

Wieder gab es Streit im Gemeinderat um die geplante neue Verwaltungsspitze der Gemeinde. Außer dem übten Anlieger Kritik an den Plänen für den Netto-Neubau an der Wittinger Straße. Der jetzige Markt an der Celle Straße soll dorthin umziehen.

Friedrich Prilop (CDU) kritisierte die Informationspolitik von Bürgermeister Siegfried Weiß und Gemeindedirektor Holger Schulz (beide SPD). „Noch vor zwei Tagen saßen wir im Verwaltungsausschuss zusammen, ohne dass auch nur ein Wort darüber gefallen ist, und heute wird uns der Beschlussvorschlag zur Ernennung eines Vertreters des Gemeindedirektors als Tischvorlage an die Hand gegeben“, so Prilop. Dennoch beschloss der Rat einstimmig, Ahmed El-Hawari (WGW)zum Vertreter des Gemeindedirektors zu ernennen.

Anliegerin Ulrike Kloppenburg wies darauf hin, dass der für den Netto-Markt ausgelegte Bebauungsplan ohne Datum und die durch den Bauausschuss beschlossenen Änderungen ausgelegen habe. Außerdem nehme die Gemeinde Gesundheitsschäden durch die Emissionen der Kühlanlagen und andere Geräusche billigend in Kauf. Gemeindedirektor Holger Schulz wies die Kritik zurück und betonte, dass die Änderungen eingearbeitet gewesen seien. Dirk Wegmeyer (CDU) erklärte, dass seine Fraktion dem Vorhaben Netto-Markt nicht zustimmen werde, da sie das Grundstück an der Wittinger Straße für nicht geeignet halte. Bei vier Nein-Stimmen passierte der Beschluss mehrheitlich den Rat.

Weitere Beschlüsse:

  • Der Bebauungsplan Am Seeweg wurde mit einer Enthaltung auf den Weg gebracht.
  • Die Pläne, für 80.000 Euro ein Multifunktionsfeld im Heidelandstadion einrichten (AZ berichtete), passierten mit zwei Enthaltungen den Rat.

oll

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