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A-13-Stelle: Gemeinde ist enttäuscht

Wesendorf A-13-Stelle: Gemeinde ist enttäuscht

Wesendorf. Die Verwaltungsspitze der Gemeinde Wesendorf zeigte sich in einer offiziellen Stellungnahme am Montag Abend enttäuscht über die Entscheidung der Kommunalaufsicht des Landkreises von Montag, die Einrichtung einer A-13-Verwaltungsstelle abzulehnen (AZ berichtete).

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Sind enttäuscht: Holger Schulz (v.l.), Ahmed El-Hawari und Siegfried Weiß von der Verwaltungsspitze der Gemeinde Wesendorf.

Quelle: Thorsten Behrens

„Wir fühlen uns nach dem fast einem Jahr dauernden Prüfverfahren völlig im Regen stehen gelassen“, brachte es Gemeindedirektor Holger Schulz (SPD) im Beisein seines Vertreters Ahmed El-Hawari (WGW) und des Bürgermeisters Siegfried Weiß (SPD) auf den Punkt. Man habe die Kehrtwendung der Kommunalaufsicht, die vorher eine mögliche Zustimmung signalisiert habe, mit äußerster Verwunderung aufgenommen. Außerdem liege die Begründung auch eine Woche nach der Entscheidung noch nicht vor. Diese Begründung brauche man aber, um Gespräche mit dem Landkreis führen zu können. „Denn wir wollen mit dem Landkreis reden, da wir nicht glauben, dass diese Begründung rechtssicher ist“, so Schulz. Sollte dies zutreffen, würde die Gemeinde auch eine Klage vor dem Verwaltungsgericht nicht ausschließen.

Wie es in der Gemeinde weiter geht, hängt auch laut Weiß von den Gesprächen ab. „Wir sind seit einem Jahr handlungsunfähig“, kritisiert er, dieser Zustand müsse schnellstmöglich behoben werden, forderte er nun schnelles Handeln des Landkreises ein.

Bis zu einer Entscheidung will Schulz weiterhin als Gemeindedirektor ehrenamtlich arbeiten - er sollte ursprünglich die Stelle hauptamtlich ausfüllen. Die ausstehende Entscheidung könnte nun aber auch die Einstellung einer anderen Person nach A 12 beinhalten - nur eines nicht: „Die SPD-WGW-Gruppe will nicht die alten Verhältnisse wieder herstellen, in denen die Samtgemeinde alle Aufgaben übernommen hat“, so Schulz.

ba

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