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840 Hektar großes Naturschutzgebiet entlang der Ise soll bis 2017 entstehen

Landkreis Gifhorn 840 Hektar großes Naturschutzgebiet entlang der Ise soll bis 2017 entstehen

Landkreis Gifhorn. Rund 840 Hektar groß soll das Naturschutzgebiet sein, welches der Landkreis im Verlauf der Ise vom Gifhorner Mühlensee bis an die nördliche Kreisgrenze ausweisen möchte.

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Naturschutzgebiet entlang der Ise: Es soll sich von Gifhorn bis zum Elbe-Seitenkanal bei Wollerstorf erstrecken.

Quelle: Sebastian Preuß

Landkreis Gifhorn. Rund 840 Hektar groß soll das Naturschutzgebiet sein, welches der Landkreis im Verlauf der Ise vom Gifhorner Mühlensee bis an die nördliche Kreisgrenze ausweisen möchte. Für Flächeneigentümer und Besucher der Landschaft soll sich dabei nichts ändern. Abgeschlossen sein soll das Verfahren bis 2017, so Antje Präger, Fachbereichsleitung Umwelt beim Landkreis Gifhorn.

Das Gebiet umfasst die Ise und die Alte Ise aufwärts beginnend oberhalb des Mühlensees in Gifhorn bis zur Unterquerung des Elbe-Seitenkanals bei Wollerstorf sowie Teile der Nebenbäche Beber-bach, Bruno, Oerrelbach, Momerbach, Emmer Bach und Gosebach. Betroffen sind Flächen der öffentlichen Hand sowie der Aktion Fischotterschutz in der Stadt Gifhorn, der Gemeinde Sassenburg, der Stadt Wittingen sowie in den Samtgemeinden Wesendorf und Hankensbüttel. In den Randbereichen der Gewässer, die in privater Hand sind, sollen jeweils 20 Meter breite Randstreifen Teil des Naturschutzgebietes werden.

Für die Eigentümer soll sich an der bisherigen Nutzung der Flächen nichts ändern, es geht aber darum, die künftige Umwandlung weiterer Dauergrünlandflächen in Acker zu verhindern. Besucher werden von dem Naturschutzgebiet laut Präger nicht viel merken - dort gilt allerdings ein Betretungsverbot außerhalb der Wege. Das Befahren mit nicht durch Motorkraft angetriebenen Booten bleibt unterhalb der Mühle Wahrenholz erlaubt, auch das Aussteigen an bisher schon dafür üblichen Plätzen.

Die Behörde hat das Verfahren seit 2013 vorbereitet, bis Ende September läuft die gesetzliche Beteiligung der Gemeinden, Behörden sowie der anerkannten Naturschutzverbände. Bis Anfang 2017 werden alle Anregungen, Bedenken, Hinweise abgewogen und in den nächsten Entwurf der Verordnung und Karten einfließen, der dann öffentlich ausgelegt wird.

ba

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