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30 Jahre im Einsatz für die Menschenrechte

Hankensbüttel 30 Jahre im Einsatz für die Menschenrechte

Hankensbüttel. 30 Jahre Einsatz für die Menschenrechte: Mit einer kleinen Feierstunde beging die Schülergruppe am Gymnasium ihren Geburtstag.

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Aktiv: Theresa Kummer, Marieke Harms, Annabella Weichsel und Johanna Nagel von der AI-Schülergruppe.

Quelle: Marion Schuckart

Seit 30 Jahren ist die Amnesty-International-Schülergruppe am Gymnasium aktiv. Das wurde jetzt mit Gästen gefeiert.

Mitbegründer Jürgen Rohde, der die hierzulande als selbstverständlich angesehenen Menschenrechte immer auch als Verpflichtung sieht, überall für die Durchsetzung eben dieser Rechte einzustehen, berichtete von den ersten Fällen der Gruppe, die auch dank des Einsatzes vieler Organisationen und Medien schnell gelöst wurden.

Nach einer Lesung aus dem Buch von Herma Kennel „Es gibt Dinge, die muss man einfach tun“ berichteten Frauke Hinrichs-Keller und Rolf Steinmetz über den ersten von der Gruppe betreuten Häftling Radu Filupescu, der im Rumänien Ceausescus wegen des Verteilens von Flugblättern zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war. Mit kurzen Spielszenen vermittelten Johanna Nagel und Horst Kantner die beklemmende Atmosphäre der Verhöre.

Neben Lehrern gehörten von Anfang an auch Schüler des Gymnasiums zur Gruppe Isenhagener Land. Heute arbeitet eine selbstständige Schülergruppe mit 30 Mitgliedern an eigenen Projekten. Die Sprecherinnen Marieke Harms und Theresa Kummer sowie Annabella Weichsel veranschaulichten die Diskriminierung der Roma in den als sicher eingestuften südosteuropäischen Ländern. Sven Mayerhofer schilderte die aktuelle Arbeit.

Auch die musikalischen Einlagen der Musikschule Kasprzyck griffen das Thema mit einer bewegenden Interpretation der Moorsoldaten auf, einem Mutmachlied der KZ-Gefangenen in Börgermoor.

mas

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