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250.000 Brottüten gegen Gewalt und Missbrauch

Kreis Gifhorn 250.000 Brottüten gegen Gewalt und Missbrauch

Hankensbüttel. Mit einem beeindruckenden Benefizkonzert endete am Sonntag in der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule die kreisweite Brottütenaktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“.

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Zuhörer lauschen: Mit einem Benefizkonzert in Hankensbüttel endete die kreisweite Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Lange

Quelle: Rüdiger Lange

Schüler des Musikhauses Kasprzyck und die Theater-AG der Grundschule gestalteten ein Programm der Extraklasse.

Der Lohn waren nicht nur Beifallsstürme, sondern auch 240 Euro für das Rote Telefon für Kinderschutz im Landkreis Gifhorn. Die Beauftragte für Gleichstellung und Demografie im Landkreis Gifhorn, Christine Gehrmann, erinnerte an Ziele und Meilensteine des „Netzwerkes gegen häusliche und sexuelle Gewalt“ in Zusammenarbeit mit dem Roten Telefon. So wurden vom 18. April bis 16. Mai etwa 250.000 Brottüten und 500 Plakate mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ und der Telefonnummer 05371-9381888 verteilt. Das war nur durch große Unterstützung der Bäckerinnung, des Landrates, des Boxclubs Boxmühle Gifhorn, der Lions-Clubs Gifhorn und Wittingen, der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und vieler Einzelpersonen möglich. „Wir danken allen Unterstützern und den Akteuren“, sagte Germann. Einige Bäcker haben zusätzlich ein Aktionsbrot gebacken, von dem je 50 Cent gespendet werden.

Ziel des Netzwerkes ist es, durch diese bundesweit wohl einmalige Aktion die 173.000 Einwohner des Landkreises zu sensibilisieren, häusliche und sexuelle Gewalt sofort zu melden beziehungsweise sich helfen zu lassen. „Gewalt muss niemand hinnehmen“, sagte Gehrmann.

Am Telefon, das täglich von 17 bis 21 Uhr freigeschaltet ist, sitzen ausgebildete, ehrenamtliche Helfer, die Betroffenen zur Seite stehen. Weitere Infos im Internet unter www.gegen-häusliche-sexuelle-gewalt.de.

la

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