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Wesendorf Hunderte Feuerwehrleute bekämpfen Moorbrand
Gifhorn Wesendorf Hunderte Feuerwehrleute bekämpfen Moorbrand
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18:46 22.07.2018
Brand im Moor zwischen Wesendorf und Oerrel: Täglich bis zu 140 Feuerwehrleute waren dort am Wochenende im Großeinsatz. Quelle: Michael Franke
Wesendorf/Oerrel

„Die Feuerwehr ist bereits am Freitag dort ausgerückt“, informierte Eric Behnecke, Funker vom Dienst bei der Feuerwehr. Am Samstag sei das Feuer an der gleichen Stelle erneut ausgebrochen. „Im Moor brennt es unterirdisch, schleichend“, verwies der Feuerwehrmann auf immer wieder aufflammende Brandnester. Es sei etwas gespenstisch: „Man sieht das Feuer nicht, man spürt nur die Wärme und kann es riechen“, sagte er.

Täglich bis zu 140 Feuerwehrleute waren am Wochenende auf einer Moorfläche zwischen Oerrel und Wesendorf im Einsatz. Landwirte unterstützen die Brandschützer bei der Wasserversorgung.

Wegen der weiten Strecke zum Brandort bereite die Wasserversorgung Probleme. Die Landwirte hätten einen Pendelverkehr eingerichtet, um die Wehren mit wassergefüllten Güllefässern zu unterstützen. Wehren aus den Samtgemeinden Hankensbüttel, Wesendorf und dem Papenteich waren unter der Leitung von Frank Imort, Gemeindebrandmeister in Hankensbüttel, im Einsatz. Ihm beratend zur Seite stand der stellvertretende Kreisbrandmeister Jens Diekmann.

DRK-Einsatzgruppe verpflegt die Feuerwehrleute

Unterstützt wurden die Feuerwehrleute laut Behnecke von der Schnell-Einsatzgruppe des DRK. Diese Helfer standen für den Notfall bereit und sorgten für Verpflegung. Nach etwa fünf Stunden wechselten sich die Brandschützer ab. Gegen 22 Uhr rückte das Gros der Feuerwehrleute ab. Zur Kontrolle blieben Brandwachen am Ort. Am Sonntag gegen 8.30 Uhr wurde der Einsatz laut Behnecke in gleicher Stärke wie am Samstag fortgesetzt.

Einsatzende am Sonntag gegen 16 Uhr

„Wir hatten am Freitag 60 Leute, am Samstag 140 und am Sonntag 110 im Einsatz“, resümierte Imort. Gegen 16 Uhr beendeten die Brandschützer dann am Sonntag den Einsatz. Zurück blieben Imort zufolge vorsorglich „ein Behälter mit 70.000 Liter Wasser und eine Kontrolle für den Fall, dass es wieder anfängt zu brennen“.

Von Hilke Kottlick

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