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Vom Sieg über die Ratten und einem betrunkenen Ganter

Treckertratsch und Kaffeeklatsch Vom Sieg über die Ratten und einem betrunkenen Ganter

Für diese Geschichte habe ich Eckhard zu Hause besucht. Eckhard hatte ganz feierlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen, um mir zu berichten, was damals passierte.

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Stimmt die Fallhöhe? Max Molke riskiert einen Blick aus dem Fenster. Rudert

Quelle: Christina Rudert

Er hat einen Bauernhof, den er vor Jahren von seinen Eltern übernommen hatte. Als er ein „Halbstarker“ war, gab es eine Zeit, in der sich Ratten in der Scheune sehr stark vermehrten. Damals nahm man das Problem noch selbst in die Hand und gab kein Geld für einen Schädlingsbekämpfer aus.

Ein paar Kumpels aus der Nachbarschaft trafen sich mit selbstgebauten Fallen, legten Köder aus und konnten einigen Nagern auch schnell auf die Schliche kommen. Das Ende der vollbrachten Arbeit wollte man natürlich feiern. Die Eltern schliefen schon längst, als man sich in den Keller schlich und die gesamten Kirschweinvorräte in kürzester Zeit austrank. Man musste rasch ins Bett, denn am nächsten Morgen ging es wieder zeitig auf‘s Feld.

Eckhard erzählte mir, dass er beim Rattenfangen ziemlich erfolgreich war, aber beim Trinken nie mit den Anderen mithalten konnte. Das merkte er auch, als er in sein Zimmer torkelte, sich ins Bett legte und sich das Zimmer drehte, wie Mutters Waschmaschinentrommel im Schleudergang. Im Notfall hätte man an der Waschmaschine den Stecker ziehen können. Eckhard musste jedoch anders handeln. Er riss das Fenster auf und trennte sich vom ganzen Kirschwein. Mehr wollte er mir dazu nicht sagen.

Morgens, ganz früh, klopfte seine Mutter wütend an seine Zimmertür um ihn zu wecken. Dabei meckerte sie, als würde sie ihn am liebsten umbringen wollen. „Eckhard, unter deinem Fenster steht doch der alte Eimer. Und jetzt rate mal was heute Nacht darin gelandet ist. Der olle Ganter hat daraus genascht, stinkt zwei Kilometer gegen den Wind nach Kirschwein und guckt genau so schief wie Du.“

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