Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Zwei Hunde sterben durch Vergiftungen

Sorge in Dannenbüttel Zwei Hunde sterben durch Vergiftungen

In Dannenbüttel sind in den vergangenen Tagen zwei Hunde an Vergiftungen gestorben. Ein weiteres Tier konnte vom Westerbecker Tierarzt Dr. Iva Zokran nach drei Tagen intensiver Behandlung gerettet werden. Die Betroffenen gehen davon aus, dass die Hunde vorsätzlich ausgelegte Giftköder verschluckt haben.

Voriger Artikel
Das ganze Dorf will Amys Familie helfen
Nächster Artikel
Feuerwehr stellt sich den Bürgern vor

„Vorsicht, Giftköder“: Ein Schild warnt Hundehalter vor der Gefahr.

Quelle: Archiv (Symbolfoto)

Dannenbüttel. Betroffen ist das Gebiet rund um den Friedhof und Bevermühler Straße Richtung Bundesstraße 188, erzählt Barbara Mirwald, deren Hund zwar selbst nicht vergiftet wurde, deren Bekannte aber gleich zwei Tiere verloren hat. „Sonst waren dort immer viele Hundehalter mit ihren Tieren unterwegs, inzwischen hat sich das aber wohl rumgesprochen, es ist nichts mehr los“, sagt sie. Gründe, warum jemand die Tiere vergiften sollte, kann sie sich nicht vorstellen. „Wir haben in Dannenbüttel keine Probleme mit Hundekot“, sucht sie nach Erklärungen.

Die hat auch die Polizei nicht. Dort liegen bisher auch keine Anzeigen vor, doch das wollen die Betroffenen laut Mirwald noch nachholen. Auch Ernst-Dieter Meinecke, Vorsitzender der Jägerschaft Gifhorn, kann sich nicht erklären, woher das Gift kommt. „Wir Jäger verwenden kein Gift“, sagt er auf AZ-Anfrage. Und auch aus der Landwirtschaft können die Köder nicht kommen, betont Kreislandwirt Joachim Zeidler, für Landwirte gebe es keinen Anlass für einen solchen Einsatz. Beide zeigten sich erschrocken über die Vorfälle.

Tierarzt Dr. Zokran geht davon aus, dass es sich auf jeden Fall um Vergiftungen handelt. „Die Tiere haben sich blau gefärbt erbrochen. Das ist ein konkreter Hinweis.“ Die Art des Giftes sei aber nicht festgestellt worden, dazu müssten die Hunde obduziert werden. Rattengift käme beispielsweise nur in Frage, wenn es hoch dosiert eingesetzt würde, denn die Tiere zeigten akute Symptome. Der Tierarzt rät Hundehaltern, die betroffenen Bereiche zu meiden und sich in der Apotheke Aktivkohletabletten zu besorgen, die bei Vergiftungen als erste Maßnahme sinnvoll sind. Und Betroffene sollten nach Verabreichung der Tabletten sofort zum Tierarzt fahren.

Von Thorsten Behrens

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sassenburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Anläßlich der Sicherheitswochen: Was macht Ihnen am meisten Sorgen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr