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Sassenburg Wie Sozialkoordinatorin Ehrenamtlichen hilft
Gifhorn Sassenburg Wie Sozialkoordinatorin Ehrenamtlichen hilft
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16:00 26.11.2018
Sozialkoordination geplant: Durch eine hauptamtliche Kraft sollen Ehrenamtliche in der Sassenburg unterstützt werden. Quelle: dpa
Sassenburg

Jugendpflegerin Claudia Standtke soll künftig nur noch eine halbe Stelle in der Jugendpflege besetzen, die andere halbe Stelle soll sie ab 2019 als Sozialkoordinatorin ausfüllen. Ihre neuen Aufgaben: Die Ehrenamtlichen aus Vereinen, Verbänden und Kirchen durch ein Hauptamt zu unterstützen, wie es der Isenbütteler Sozialkoordinator Thorsten Müller auf den Punkt brachte. Er stellte das Konzept aus der Nachbarkommune gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff den Sassenburgern vor.

In Isenbüttel wurden bereits Projekte wie ZWAR – Zwischen Arbeit und Ruhestand sowie die Nachbarschaftshilfe Hehlenriede (AZ berichtete jeweils) angeschoben. Die Samtgemeinde versteht sich dabei als Impulsgeber, um das Engagement der Bürger zu bündeln und Ideen ins Laufen zu bringen, aber nicht um die Arbeit der Ehrenamtlichen zu ersetzen oder von oben herab zu steuern.

Warum viele Ideen in der Umsetzung scheitern

„Das Ehrenamt ersetzen können und wollen wir auch gar nicht“, betonte Sassenburgs Fachbereichsleiter Dirk Behrens. Viele gute Ideen scheiterten in der Umsetzung daran, dass Ehrenamtliche sie beispielsweise wegen des bürokratischen Aufwandes erst gar nicht angingen.

Keine Personalreduzierung in der Jugendhilfe

Mit der Umwandlung der halben Stelle im Bereich der Jugendpflege soll dort übrigens keine Personalreduzierung erfolgen. 2019 wird eine Erzieherin die 20 Stunden von Standtke übernehmen, für weitere zehn Stunden wöchentlich wird zudem eine Schreibkraft der Verwaltung für die Jugendpflege abgeordnet. Dieses Konzept muss der Gemeinderat noch abschließend beraten.

Von Thorsten Behrens

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