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Sassenburg Wie geht es mit dem Rathaus der Sassenburg weiter?
Gifhorn Sassenburg Wie geht es mit dem Rathaus der Sassenburg weiter?
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00:17 13.11.2018
Das Rathaus in Westerbeck: Noch wird diskutiert, ob ein Neubau oder eine Sanierung wirtschaftlicher ist. Quelle: Sebastian Preuss
Westerbeck

Wird das in die Jahre gekommene Rathaus der Sassenburg nur saniert oder doch neu gebaut? Noch hat die Arbeitsgruppe keine Ergebnisse vorgelegt, was wirtschaftlicher ist. Der Bauausschuss hat jetzt erneut über das Thema diskutiert – und für das kommende Jahr 30.000 Euro für Planungskosten in den Haushalt eingestellt.

Bauamtsleiter: Mitarbeiter erwarten, dass etwas passiert

„Wir müssen da ran und bauen, ob 2021 oder 2022 ist egal. Da ist es gut, Planungskosten für 2019 vorgesehen zu haben“, erklärte Jörg Heuer (SPD). Siegfried Wehmeier (CDU) listete auf, warum Handlungsbedarf bestehe: „Es gibt keine Besprechungszimmer, das Gebäude ist in weiten Teilen nicht behindertengerecht, es fehlen vernünftige Büroräume für die Mitarbeiter.“

Bauamtsleiter Jörg Wolpers ergänzte: „Das Rathaus ist brandschutztechnisch nicht auf dem Stand der Zeit, die Sanitäranlagen sind schlecht. Die Mitarbeiter erwarten, dass da etwas passiert.“

Wann soll in Sachen Rathaus gehandelt werden?

Dass etwas passieren soll, darüber sind sich offenbar alle Politiker einig. Strittig ist nur, wann und wie. Laut Andreas Kautzsch (BIG) hält das Rathaus noch zehn bis 15 Jahre, angesichts der vielen anderen anstehenden und bereits laufenden Projekte sollte es in der Priorität weit nach hinten rücken.

Und Kautzsch kritisierte, dass das Ergebnis Neubau bereits im Vorfeld festgestanden habe – daher würde er auch nicht in der Arbeitsgruppe mitarbeiten. Zudem kritisierte er, dass die Arbeitsgruppe bereits Gespräche mit Grundstückseigentümern führe. Für Bürgervertreter Klaus-Uwe Gorny Anlass für eine klare Ansage: „Ich höre hier heraus, dass ein Neubau politischer Wille ist, nicht die Sanierung. Dann sollte man das auch klar sagen.“

Gemeinde arbeitet an Wirtschaftlichkeitsberechnung

Wolpers bestätigte die Gespräche mit Grundstückseigentümern. „Wir benötigen schließlich für die Wirtschaftlichkeitsberechnung Angaben, ob wir ein Grundstück kaufen müssen und zu welchem Preis.“ Die Arbeitsgruppe würde noch einmal tagen, für Anfang 2019 würden Ergebnisse erwartet, die dann öffentlich diskutiert werden könnten.

Auch Heuer würde das Rathaus gerne etwas später anfassen – für ihn hat die neue Kita Triangel erste Priorität. Anders Wehmeier: „Die jetzt aufgestellten Container für die Kita Triangel sollten aus Gründen der Wirtschaftlichkeit drei Jahre stehen. Daher sollten wir erst das Rathaus angehen, und dann die Kita Triangel.“

Von Thorsten Behrens

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