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Sassenburg Heinz Kunze betreibt historische Torfstechmaschine
Gifhorn Sassenburg Heinz Kunze betreibt historische Torfstechmaschine
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17:31 26.09.2018
Altes Arbeitsgerät: Heinz Kunze nennt eine betriebsbereite historische Torfstechmaschine sein eigen. Quelle: Ron Niebuhr
Westerbeck

Doch vorerst möchte Kunze sich davon nicht trennen. Denn es macht dem Torfwerker einfach viel zu viel Spaß, damit ab und zu ein paar Bahnen zu stechen. „Das ist ein reines Hobby von mir“, sagt er und zieht mal hier an einem der vielen Hebel oder drückt mal dort einen Knopf. Heraus kommen gepresste Torfballen – eine wirklich ausgeklügelte Technik. Den Torfabbau erledigen heute dennoch andere Maschinen.

Wunderbar geeignet, um Fuchstorf zu stechen

„Da steckt bloß ein Zwei-Zylinder-Motor von Deutz drin. Der treibt alles an“, erzählt Jörg Wulfes vom Moormuseum. Die alte Stechmaschine sei wunderbar geeignet um den weißen Torf, auch Fuchstorf genannt, zu gewinnen. Diese oberste Schicht zeichnet sich durch ihre faserige Struktur aus, die sie so beliebt bei Hobbygärtnern macht. Die Maschine erhält diese Struktur. Früher holte man damit aber auch schwarzen Torf aus tieferen Schichten. „Der war vor allem als Brennstoff sehr gefragt“, sagt Wulfes.

Lizenz bis 2023 verlängert

Kunzes Lizenz zum Torfabbau ist bis 2023 verlängert worden. So lange muss sich das Moormuseum wohl mindestens gedulden, ehe der Westerbecker seine Stechmaschine abgibt. Allerdings sei gut vorstellbar, dass Besucher des geplanten Rundweges sie bis dahin gelegentlich in Aktion erleben können.

Fördermittel beantragt

Vorgesehen sei auch, die Vegetation des Großen Moores am Westerbecker Weg in Neudorf-Platendorf nachzustellen. „Wir wollen sie außerhalb zeigen, weil ins Naturschutzgebiet selbst ja niemand hinein darf“, erklärt Detlev Junge vom Moormuseum. Fördermittel von rund 234.000 Euro seien bereits beantragt.

Von Ron Niebuhr

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