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Sassenburg Gamser Weg: Weit mehr als 10.000 Fahrzeuge befürchtet
Gifhorn Sassenburg Gamser Weg: Weit mehr als 10.000 Fahrzeuge befürchtet
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08:00 27.07.2018
Gamser Weg: Derzeit nutzen rund 8000 Fahrzeuge den Weg, in der Sassenburg rechnet man für kommende Woche, wenn die Werksferien enden, mit weit über 10.000 Autos. Quelle: Sebastian Preuß
Neudorf-Platendorf

In der Sassenburg rechnet man dann mit weit mehr als 10.000 Fahrzeugen, die die Verbindung zwischen Gamsen und Neudorf-Platendorf täglich nutzen könnten.

„Ein Großteil der 20.000 Fahrzeuge, die sonst täglich die Dragenkreuzung queren, stammen aus Pendelverkehr zwischen Gifhorn und Wolfsburg. Viele davon nutzen den Gamser Weg. Wir hoffen aber, dass viele Fahrer sich kommende Woche auch für die Variante Wolfsburger Straße entscheiden“, so Bürgermeister Volker Arms auf AZ-Anfrage.

Er zeigt Verständnis für die Anwohner am Gamser Weg, sieht aber keine wirkliche Alternative. Den Weg ganz sperren – das wäre keine Möglichkeit, denn dann würden sich ortskundige Kraftfahrer andere Schleichwege suchen – Wege, die noch weniger darauf ausgerichtet sind und an denen noch mehr Schaden entstehen könnte.

Keine Ampel vorgesehen

Arms zufolge sollten sich Autofahrer in der kommenden Woche auch an anderen Stellen in der Sassenburg auf mögliche Behinderungen einstellen. „Es ist noch völlig unklar, was an der Kreuzung an der IGS in Westerbeck passiert. Hier könnte es lange Rückstaus geben. Und auch bei der Auffahrt auf die Dorfstraße in Neudorf-Platendorf sind möglicherweise längere Wartezeiten drin“, so Arms.

Eine Ampel an der Dorfstraße soll es aber für die kommende Woche nicht geben. „Wir haben darüber mit der Polizei gesprochen“, so Ordnungsamtsleiter Dirk Behrens. Mit einer Ampel und damit einem geregelten Verkehrsfluss würde der Gamser Weg als Umleitung nur noch attraktiver werden, daher wird darauf verzichtet.

Nur zwei Unfälle bisher

Unfälle habe es laut Polizei übrigens am Gamser Weg trotz des hohen Verkehrsaufkommens kaum gegeben, so Behrens. „Ein Seitenspiegel wurde abgefahren. Außerdem gab es einen Auffahrunfall – den es aber auch in dieser Form auf jeder anderen Straße hätte geben können.“

Von Thorsten Behrens

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