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Sassenburg Weidemann läuft 127 Kilometer durch den Dschungel
Gifhorn Sassenburg Weidemann läuft 127 Kilometer durch den Dschungel
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00:16 08.10.2016
Erst im TV, dann im Urwald: Im WDR läuft ein Beitrag zu Friedhelm Weidemanns Brasilien-Abenteuer am 8. Oktober in der „Lokalzeit“. Quelle: privat
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Der Startschuss für den Stüder Läufer fällt am 9. Oktober. Temperaturen um 40 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 99 Prozent - das allein wäre für Normalsterbliche schon Grund genug, dankend abzuwinken. Stüdes Friedhelm Weidemann dagegen läuft bei diesem Klima mitten durch die grüne Hölle Südamerikas. 127 Kilometer in vier Tagen. Möglich gewesen wären auch 42 Kilometer in einem oder 254 Kilometer an sieben Tagen. Weidemann ahnt schon jetzt: „Mit Laufen hat das Ganze relativ wenig zu tun.“

Es ist eher ein Survival-Abenteuer. Das lässt auch die empfohlene Ausrüstung vermuten: Moskitonetz, Insekten- und Schlangenschutz, Taschenmesser und -lampe, Kompass, Knicklichter sowie Erste-Hilfe-Set mit Schmerztabletten, antiseptischer Salbe, Salztütchen, Wasserreinigungstabletten und Verbänden. Zum Schlafen muss eine Hängematte reichen. „Mein Gepäck hat zehn Kilo. Aber es wird ja immer etwas leichter, je mehr Essen ich verzehre“, sagt Weidemann.

Flüsse durchqueren, durch Sümpfe waten und matschige Hänge erklimmen, umgeben von wilden Tieren wie Schlangen und Skorpionen, Riesenspinnen, Kaimanen und Piranhas - diese 127 Kilometer an vier Tagen sind sicherlich einer der härtesten Läufe in Weidemanns Karriere. Warum tut er sich das überhaupt an? „Ich möchte Mitglied im Seven Continents Club werden“, sagt Weidemann. Und dafür fehlt ihm noch ein Rennen in Südamerika.

Einen TV-Beitrag zu Friedhelm Weidemanns Jungle Marathon sendet der WDR am Samstag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Sendung „Lokalzeit“.

rn

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