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Wall ist "Abscheulich und abschreckend“

Westerbeck Wall ist "Abscheulich und abschreckend“

Westerbeck. „Wütend“ macht Daniela Grußendorf-Zache der Lärmschutzwall, der um das künftige Wohnheim der Lebenshilfe im Dannenbütteler Weg aufgeschüttet wurde. Sie meint, die Bewohner würden dadurch diskriminiert.

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Wohnheim der Lebenshilfe in Westerbeck: Der Lärmschutzwall erhitzt die Gemüter. Müssen die Bewohner wirklich vor neugierigen Blicken geschützt werden?

Die parteilose Ratsfrau, die selbst Mutter einer behinderten Tochter ist, findet „diesen Wall abscheulich und abschreckend“.Sie fragt in Richtung Lebenshilfe und Generalplaner Werner Tietge: „Wieso müssen Menschen mit Handicap hinter einem Wall versteckt werden, um sie vor Gaffern zu schützen?“ Tietge hatte im AZ-Gespräch gesagt, dass der Wall unter anderem dazu diene, die Menschen mit Handicap vor diesen zu schützen.

Grußendorf-Zache meint, dass „Behinderung scheinbar in unserer Gesellschaft ein absolutes ‚No Go‘ ist. Wenn die ‚gesunden Menschen‘ ihre Denkweise nicht ändern, wird es keine Integration geben.“ Deshalb fordert sie den offenen Umgang mit einer Behinderung, und „dann wären die Gaffer auch keine Gaffer. Solange Eltern mit ihren Kindern die Straßenseite wechseln, wenn ein Kind mit Handicap auf sie zukommt, solange bei der Erziehung nicht offen mit diesem Thema umgegangen wird, solange wird es Menschen geben, die einen Wall bauen, um die Umwelt vor diesen Anblicken zu schützen.“ Die Dannenbüttelerin erinnert daran, dass die zukünftigen Bewohner des Wohnheimes erwachsene Menschen sind. „Die werden kein Problem haben mit dem Anblick der Nachbarn und deshalb muss der Wall weg. Sonst wird es immer einen Berg zum Thema Inklusion zu besteigen geben.“

cha

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