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Sassenburg Vor dem ersten Start kommt der Prüfer
Gifhorn Sassenburg Vor dem ersten Start kommt der Prüfer
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20:26 06.04.2015
Hingeschaut: Alex Glauser (r.) und Ronald Blume überprüften, ob die Flugzeuge des Aeroclubs Wolfsburg lufttüchtig sind. Quelle: Ron Niebuhr
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Winterzeit ist für den Aeroclub Wolfsburg zweierlei: Wartungs- und Wartezeit. In unzähligen Stunden haben die Luftsportler ihre Flugzeuge vom Bug bis zum Heck durchgecheckt und instand gesetzt. Dann hieß es Warten. Warten auf das Winterende – und auf das Okay von Alex Glauser.

Der Prüfer schaute wie immer vorm Saisonstart alle zehn Segelflugzeuge und den Motorsegler des Aeroclubs genau an. Die Vereinsmitglieder arbeiten an den Maschinen zwar stets äußerst gewissenhaft unter Aufsicht des Technischen Leiters Ronald Blume. „Aber wir sind hier alle nur ehrenamtlich aktiv. Da möchten wir uns schon ganz gern absichern, dass wir auch wirklich nichts übersehen haben“, sagte Spartenleiter Martin Stolle. Daher lässt der Club vorm Saisonstart alle Maschinen durch einen externen Experten checken.

Alex Glauser unterzog die Flugzeuge einer physikalischen Prüfung. Er schaute dabei unter anderem nach Lackschäden und Fremdkörpern, ermittelte, wie viel Spiel die Ruder haben. Nur wenn er nichts zu bemängeln hatte, bescheinigte er die Lufttüchtigkeit. „Das ist vergleichbar mit dem TÜV bei Autos“, erklärte Pressesprecher Nico Behnke. Ohne Plakette geht‘s nicht auf die Straße - ohne Okay vom Prüfer bleiben die Flugzeuge am Boden.

Aktuell hat der Aeroclub zwei Ausbildungsmaschinen vom Typ ASK 21. Beide werden stark beansprucht, beide sind unentbehrlich. „Eine davon müssen wir am Saisonende einer Grundüberholung unterziehen“, sagte Stolle. Daran führt wohl trotz sorgfältigster Pflege kein Weg mehr vorbei, immerhin ist das Flugzeug „schon gut 30 Jahre alt.“ Und der Ausbildungsbetrieb soll auch künftig in gleichem Umfang auf dem Stüder Flugplatz weitergehen. „Ohne die Maschinen läuft da nichts. Wir brauchen beide“, erklärte Spartenleiter Martin Stolle.

rn

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