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Vermisste aus brennender Maschinenhalle befreit

Feuerwehr-Übung in Grußendorf Vermisste aus brennender Maschinenhalle befreit

„Maschinenhalle in Brand, vier Vermisste“ - diesem Szenario sahen sich die Feuerwehren aus Grußendorf, Stüde und Westerbeck am Mittwochabend gegenüber. Es war die erste Übung nach der neuen Alarm- und Ausrückeordnung.

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Lehrreich: Die Feuerwehren aus Grußendorf, Stüde und Westerbeck übten erstmals nach der neuen Sassenburger Alarm- und Ausrückeordnung.

Quelle: Ron Niebuhr

Grußendorf. Entwickelt hatte die Übung der Grußendorfer Feuerwehrkamerad Ingo Dörheit. Familie Mersmann stellte dafür ihr Gelände zur Verfügung.

Punkt 18.20 Uhr erfolgte am Mittwoch die Alarmierung. Knapp vier Minuten später trafen die Grußendorfer an der Maschinenhalle ein. „Die waren ganz schön flott hier“, lobte Dörheit. Kurz darauf rückten die Stüder und Westerbecker an. Insgesamt zählte Dörheit 45 Kameraden und acht Fahrzeuge: „Damit kann man arbeiten. Mit dieser Stärke kriegt man so einen Einsatz gewuppt“, sagte er.

Und so kam es auch. Unter der Leitung von Grußendorfs Ortsbrandmeister Friedhelm Lange spürten die Einsatzkräfte die Vermissten schnell auf: Drei lagen in der brennenden Halle - unter einem Trecker, in einem Fahrzeug und neben einem Wohnwagen. Der vierte war in Panik ins Freie geflohen und kauerte unter einem Tisch. „Aber auch den haben sie schnell gefunden“, sagte Dörheit.

Im Einsatz zeigte sich allerdings, dass zu wenig Pressluftatemgeräteträger vor Ort waren. „Im Ernstfall hätten wir die übrigen Feuerwehren aus der Gemeinde nachalarmieren müssen“, sagte Dörheit. Es war die erste Übung nach der neuen Alarm- und Ausrückeordnung. Die sieht vor, dass zwischen 6 und 18 Uhr nicht mehr bloß zwei, sondern drei Ortswehren alarmiert werden. Dadurch soll die schwächere Tagesalarmstärke ausgeglichen werden.

Es sei wichtig, auch kleinere Übungen durchzuspielen, sagte Jörn Milkereit. Der Gemeindebrandmeister erklärte, dass man gerade dabei „sehr gut erkennt, ob unsere Alarm- und Ausrückeordnung funktioniert.“ Zudem sehe man, „wo wir in der Ausbildung vielleicht noch etwas nachholen müssen“, sagte er.

rn

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