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Ursula Hendel zeigt Fotos nur vier Stunden

Freikirche Neudorf-Platendorf Ursula Hendel zeigt Fotos nur vier Stunden

Mit wohl mehr als 70 Aufnahmen lud die Hobbyfotografin Ursula Hendel am Samstagnachmittag die Neudorf-Platendorfer ein, ihr Moordorf in all seiner natürlichen Vielfalt neu zu entdecken. Die Werke waren nur für vier Stunden in der Freikirche zu sehen.

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Neudorf-Platendorf.  Entstanden sind die Fotos innerhalb eines Jahres, unwesentlich länger befasst Hendel sich ernsthaft mit der Fotografie als Hobby: „Geknipst habe ich schon immer, aber erst seit zwei Jahren fotografiere ich“, erzählte sie. Das Knowhow erwarb sie unter anderem in einem Kursus des Wolfsburgers Dirk Gildemann. Zuvor widmete sie sich der Acrylmalerei. „Diese ist jetzt etwas ins Hintertreffen geraten“, berichtet die Neudorf-Platendorferin von dem großen Zeitaufwand für die Fotografie.

Bei der Ausstellung in der Freikirche war typisches Dorfleben überwiegend der pflanzlichen Art in all seinen Facetten zu sehen. Tausende Krokusse auf einer Wiese, prächtige Pfingstrosen, Sonnentau, ein in der Form eines Schwanes geschnittener Busch, ein mehr als 100 Jahre alter Kirschbaum, ein von Moos bewachsener toter Baum – all diese Motive hat die 62-Jährige in einem Jahr abgelichtet.

Dazu gesellen sich Aufnahmen von Grasbüscheln, die „mich an die Pilzköpfe der Beatles erinnert haben“. Oder auch die Reste eines Baumstumpfes, der Assoziationen an die Skyline von Manhattan in ihr weckte. Beim Ball aus Hufeisen wollten die Besitzer erst das Kraut ringsum wegschneiden: „Bloß nicht. Mir gefiel er genauso, wie er war“, erzählte sie. Ihr Lieblingsstück in dieser Ausstellung war die von Frost überzogene Hülle einer Lampionblume.

Die Ausstellung begrenzte Ursula Hendel bewusst auf einen einzigen Nachmittag, auf die vier Stunden. Alles, was über Wochen gezeigt wird, langweilt die Besucher ihrer Erfahrung nach. „Entweder man hat die Zeit zu kommen, man nimmt sie sich oder eben nicht“, meinte sie.
 

Von Ron Niebuhr

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