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Sassenburg Urnensammelgräber: Vor der Zulassung ist noch viel zu klären
Gifhorn Sassenburg Urnensammelgräber: Vor der Zulassung ist noch viel zu klären
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19:00 22.09.2018
Überarbeitet: Die Gemeinde Sassenburg hat ihre zuletzt 2004 geänderte Friedhofssatzung in einigen Punkten aktualisiert. Quelle: Ron Niebuhr
Westerbeck

Mit der Änderung der Friedhofssatzung befasste sich Sassenburgs Ausschuss für Feuerschutz und Ordnungsamtsangelegenheiten. Das Gremium um André Bischoff hörte zudem den Jahresbericht des Gemeindebrandmeisters Jörn Milkereit.

Friedhofssatzung soll gesondert angepasst weden

Die Friedhofssatzung stammt aus dem Jahr 1992 und ist 2002 sowie zuletzt 2004 geändert worden. Schließung und Entwidmung von Friedhofsteilen, Umbettungen, Zulassung von Gewerbetreibenden und Aufnahme der bestehenden Bestattungsformen machten eine erneute Überarbeitung nötig.

Westerbecks Ortsrat regte an, auch Urnensammelgrabstellen zuzulassen. Dafür allerdings sei zunächst einiges zu klären, erklärte Svenja Rönneberg aus der Verwaltung. Etwa hinsichtlich Abmessungen, Ruhefristen, Gebühren und Pflege. Sie empfahl, die Satzung dafür gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt gesondert anzupassen. Dem folgte der Ausschuss einstimmig.

Lärmschutz allein reicht nicht als Begründung für Tempo 30

Zwar musste die Gemeinde gemäß einer EU-Richtlinie, die Lärmbelastung entlang der innerorts verlaufenden Hauptverkehrsstraßen kartieren. Aber konkrete Maßnahmen lassen sich daraus – etwa an der B 188 in Dannenbüttel – nicht ableiten: „Meines Wissens nach reicht Lärmschutz allein als Grund für Tempo 30 nicht aus“, sagte Fachbereichsleiter Dirk Behrens.

132 Einsätze für die Feuerwehren im Vorjahr

Zu 132 Einsätzen rückten die Ortsfeuerwehren der Gemeinde 2017 aus. „Das war ein Plus von 30 Prozent“, sagte Gemeindebrandmeister Milkereit. Die Zahl der Aktiven steige, vor allem dank Quereinsteigern. Zum Jahreswechsel zählte die Wehr 262 Aktive und 86 Jugendliche. Erfreulich sei, dass Triangel die erste Kinderfeuerwehr der Gemeinde ins Leben rief. Und: „Neudorf-Platendorf zieht zum Monatsende nach.“

Von Ron Niebuhr

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