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Unterwegs telefonieren mit 2,2-Kilo-Handy

Triangel Unterwegs telefonieren mit 2,2-Kilo-Handy

Triangel. Es war vor gut 20 Jahren eine echte Seltenheit: ein mobiles Telefon. Der Triangeler Rudi Credé besitzt eines dieser Exemplare. Ein ähnliches Gerät musste er Anfang der 1990er Jahre aus dienstlichen Gründen kaufen.

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Seltenes Stück: Der Triangeler Rudi Credé hier mit einem der ersten tragbaren Telefone, die es gab. Das P 1 wiegt 2,2 Kilogramm.

Quelle: Chavier

„Damals“, so erinnert sich der Triangeler, „hat die Firma Siemens das P 1 auf den Markt gebracht.“ Das P steht für portable - tragbar. Der Apparat wog 2,2 Kilo, kostete 3259 Mark und die Kiste mit dem riesigen Akku hatte einen Gurt zum Umhängen.

Rudi Credé arbeitete als Elektromechamikermeister bei der Land-E. „Nach der Wende hat die Land-E das Stromnetz von Oebisfelde übernommen und erneuert“, erzählt er. „Doch in der ehemaligen DDR gab es kaum Telefone. „Wir mussten aber mit unserer Zentrale in Fallersleben kommunizieren.“ So erwarb Credé auf Geheiß seines Chefs ein solches tragbares Telefon. „Damals gab es auch das erste D-Netz“, so Credé. „Die Minute kostete ungefähr 1,80 Mark und die Grundgebühr war mit 79,80 Mark richtig deftig. Die Dinger hatten damals nur Politiker und Manager.“ Und die liefen auch mit den umgehängten Apparaten herum.

Das P 1 konnte auch ins Auto eingebaut werden und hatte eine Freisprecheinrichtung. Und so baute Rudi Credé das gute Stück schließlich in den Wagen seines Chefs ein. Dort tat es schließlich lange seinen Dienst. Vor einiger Zeit sah Credé ein solches Exemplar bei Ebay. Für 50 Euro ersteigerte er es.

Mit einer Prepaid-Card funktioniert es heute übrigens immer noch hervorragend.

cha

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