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Unterm Schrott liegt ein Moped-Klassiker

Grußendorf Unterm Schrott liegt ein Moped-Klassiker

Grußendorf. In diesem Jahr feiert das ET-Zweiradmuseum im Grußendorfer Birkenweg 18 sein 20-jähriges Bestehen. Die AZ nimmt das Jubiläum zum Anlass, in loser Reihe ganz besondere Objekte der Sammlung vorzustellen.

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Abgefahren: Die Express Radexi III Luxus fand Egon Tantius auf dem Schrottplatz. Heute steht das Moped im Zweiradmuseum in Grußendorf.

Quelle: Peter Chavier

Grußendorf. Das ET steht für Egon und Tobias Tantius. Das Motto von Vater und Sohn lautet: „Räder, Menschen & Geschichten“. Sie sammeln nämlich nicht nur Fahrräder, Mopeds und Mofas, sondern auch die Geschichten dahinter.

Sein erstes Sammelstück, daran erinnert sich Vater Egon Tantius besonders gut, erstand er auf dem Grußendorfer Schrottplatz von Gustav Dettmer. Das war 1990. Die Familie, ursprünglich in Wolfsburg wohnhaft, sollte fünf Jahre später nach Grußendorf ziehen. Ein Arbeitskollege von Egon Tantius gab einen Hinweis, dass es auf dem Schrottplatz eventuell ein interessantes Fahrzeug gebe. Der Oldtimersammler schaute umgehend vorbei und entdeckte unter mehreren Stahlplatten ein Moped. „Als ich es da unter den Stahlplatten und all dem Schrott, der es übrigens geschützt hat, liegen sah, kam mir gleich der Gedanke: ‚Das ist ein seltenes Stück‘“.

Stahlplatten und Schrott wurden bei Seite geräumt und zum Vorschein kam ein Moped der Marke Express Radexi III Luxus, Baujahr 1957. Gebaut wurden diese Modelle nur zwischen 1956 und 1959. „Express ist die älteste Fahrradfabrik Europas und in Neumark/Oberpfalz ansässig“, erinnert sich Tantius. Für 100 Mark erwarb er das gute Stück bei Schrott-Gustav.

Das Moped hatte 1,2 PS, war 60 Stundenkilometer schnell und hat einen Tankinhalt von 5,5 Litern. „Verkauft wurde es in den 1950er Jahren zum Neupreis von 575 Mark“, sagt Tantius, „Das Modell wurde auch als Phänomen-Moped angeboten. Auch dieses sehr unbekannte und rare Exemplar steht seit ein paar Jahren in unserer Ausstellung.“

cha

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