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Unterhaltsame Lesung über Luther im Northeim der Gegenwart

Albrecht Gralle zu Gast in Neudorf-Platendorf Unterhaltsame Lesung über Luther im Northeim der Gegenwart

500 Jahre Reformation - daran erinnerte die evangelisch-freikirchliche Gemeinde in Neudorf-Platendorf mit einer Lesung. Albrecht Gralle stellte seinen humor- und zugleich gedankenvollen Roman „Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete“ vor.

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Ausgesprochen unterhaltsam: Albrecht Gralle stellte in Neudorf-Platendorf seinen Roman über Martin Luther vor. Foto: Ron Niebuhr

Quelle: Ron Niebuhr

Neudorf-Platendorf. „Das ist unser kleiner Beitrag zum Lutherjahr“, sagte Pastor Peter Dobutowitsch. Auf „Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete“ ist er durch seine Schwägerin aufmerksam geworden. „Junge, was der sich da einfallen ließ“, schwärmte Dobutowitsch. Gralle schreibt sehr unterhaltsam über Luther, eröffnet dem Leser so Zugang zu dessen Gedanken- und Ideenwelt.

Gralle ist mit der Freikirche des Moordorfes besonders verbunden: „Er hat mich in die Gemeinde eingeführt“, erzählte Dobutowitsch. Und der in Northeim lebende Schriftsteller und Theologe freute sich, mal wieder dort zu sein, zeigte sich „schwer beeindruckt“ von der „tollen Architektur“ des Anbaus. Seinen Roman über den wohl berühmtesten Reformator schrieb Gralle auf Wunsch des Verlages: „Er wollte mal etwas Anderes über Luther.“

Im Buch lässt er Luther aufs Northeim der Gegenwart los. Dort eckt er mit seiner Weltsicht mehr als einmal an, wird sogar für geistig verwirrt gehalten: „Guten Morgen, ich habe Ihnen den Luther mitgebracht und ihm versprochen, dass er hier Calvin und Zwingli trifft“, sagt etwa eine hilfsbereite Frau und gibt den unfreiwillig Zeitreisenden kurzerhand im Pflegeheim ab.

Der Brückenschlag zwischen Literatur und Glaube ist nicht neu für Neudorf-Platendorfs Freikirche. Gern spricht man dort über Bücher und noch lieber mit ihren Autoren. So auch diesmal: „Hinterher plaudern wir bei einer Tasse Tee mit Albrecht Gralle. Mal sehen, was ihn so umtreibt“, freute sich Dobutowitsch.

rn

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