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Sassenburg Umwandlung in Wohngebiet abgelehnt
Gifhorn Sassenburg Umwandlung in Wohngebiet abgelehnt
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00:24 21.05.2018
Anwohner gefordert: Die Gemeinde soll die Straßen im Ferienhausgebiet Auf der Heide erst übernehmen, wenn sie ausgebaut worden sind. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
Grussendorf

Damit wurde der BIG-Antrag auf Übernahme und Ausbau der Straßen durch die Gemeinde sowie Umwandlung des Gebietes abgelehnt.

„Die Wege sind in sehr schlechtem Zustand. Eine Ausbauregelung im Einvernehmen mit allen Anliegern wird wohl nicht klappen“, begründete BIG-Fraktionschef Andreas Kautzsch den Antrag. Ausschussvorsitzender Claus Schütze (SPD) gab zu bedenken, dass durch die Insolvenz des ehemaligen Eigentümers jetzt das Land die Verfügungsgewalt über den Bereich habe.

Auch andere Gemeindestraßen sind nicht ausgebaut

Und Bauamtsleiter Jörg Wolpers sah einen Ausbau als nicht zwingend notwendig an. „Wir haben auch andere Gemeindestraßen, die nicht ausgebaut sind. Aber sollten wir ausbauen, dann muss es erst Bodenuntersuchungen geben, damit wir sehen, wie die Wege richtig ausgebaut werden müssen.“

Letztlich übernahm der Ausschuss mehrheitlich den bereits existierenden Beschluss des Grußendorfer Ortsrates, der den Anwohnern den Ausbau des Weges auf freiwilliger Basis überlässt und eine Übernahme durch die Gemeinde aber erst nach erfolgtem Ausbau vorsieht. Eine Umwandlung in ein Wohngebiet will der Bauausschuss aber nicht.

„Wir treten eine Lawine los“

Klaus-Peter Schillberg (SPD) sah bei einer Umwandlung baurechtliche Probleme auf die Gemeinde zukommen. „Wir treten eine Lawine los, denn die gleichen Probleme haben wir in den Mühlenfuhren und am Bernsteinsee.“ Derzeit gibt es in der Gemeinde eine emotionale Diskussion um Erstwohnsitze und Bauvorschriften in den Sondergebieten (AZ berichtete mehrfach). Horst Loos (SPD): „Wenn wir umwandeln, klagen die, die sich an die Gesetze gehalten haben und dort in einem Ferienhausgebiet wohnen wollen.“

Kautzsch dagegen sah angesichts der aktuellen Debatte die Lawine bereits losgetreten. „Und die Gemeinde ist nicht in der Lage, darauf zu reagieren“, warf er Verwaltung und Politik vor.

Von Thorsten Behrens

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