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Umfrage: Senioren leben gern in ihrem Ort

Sassenburg Umfrage: Senioren leben gern in ihrem Ort

Sassenburg. Was läuft rund? Was könnte besser sein? Und woran fehlt es noch? Das Netzwerk 55 hat bei Sassenburgs Senioren mit einer umfangreichen Umfrage nachgehakt. Die Ergebnisse stellten das Netzwerk 55, Bürgermeister Volker Arms und Kreis-Sozialplaner Torsten Haf jetzt vor.

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Senioren-Umfrage beendet: Gemeindebürgermeister Volker Arms (l.), Kreissozialplaner Torsten Haf (3.v.l.) und Mitglieder des Netzwerks 55 präsentierten die Ergebnisse.

Quelle: Ron Niebuhr

„Erst lag die Rückläuferquote bei ein bis zwei Prozent, am Ende immerhin bei sieben“, berichtete Arms. In Zahlen: 181 von rund 2600 über 55-jährigen Sassenburgern. Am stärksten vertreten war Dannenbüttel mit 70 beantworteten Fragebögen, am schwächsten Neudorf-Platendorf (11). Die übrigen Orte bildeten gleichauf das Mittelfeld. Der Altersschnitt der Teilnehmer lag bei fast 63 Jahren.

Das Feedback fiel weitestgehend positiv aus: „Fast 100 Prozent der Befragten leben gern in ihrem Ort“, sagte Arms. Der Bürgermeister sieht darin das Drei-Säulen-Prinzip bestätigt: Je zwei benachbarte Orte halten möglichst alle Dinge des täglichen Bedarfs, etwa Einkaufsmärkte und Ärzte, vor. So blieb der Wunsch nach besseren Busverbindungen überschaubar (25 Prozent). „Trotzdem ermittelt die Ostfalia Hochschule gerade den Bedarf für einen Bürgerbus“, erklärte Arms.

Überrascht war der Bürgermeister über die hohe Bereitschaft, falls nötig in Pflegeheim, Betreutes Wohnen, Mehrgenerationen- oder Senioren-WG umzuziehen - allerdings nur, wenn es nicht zu teuer ist. Da trifft es sich gut, dass der Zusammenhalt in der Nachbarschaft fast überall gut (48 Prozent) bis sehr gut (38) ist.

Sozialplaner Torsten Haf fand die Umfrage „total klasse“, warnte aber davor, sich zu sehr darauf zu verlassen. Die Rückläuferquote von sieben Prozent sei zu gering, um Ergebnisse zu verallgemeinern. Dennoch könne man Ideen daraus für die politische Arbeit aufgreifen, sagte Arms. Er dankte dem Netzwerk 55 für die Umfrage und dem Auszubildenden Jannes Schmidt für die Auswertung.

rn

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