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Sassenburg Torf ist einer der besten Isolatoren in der Natur
Gifhorn Sassenburg Torf ist einer der besten Isolatoren in der Natur
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12:00 02.04.2016
Aus Torf wird Blumenerde: In Westerbeck wird von der Firma des Triangelers Carsten Möhle aus Torf Gartenerde hergestellt, abgefüllt und verpackt. Quelle: Peter Chavier

„Torf ist einer der schlechtesten Wärmeleiter. Früher wurden mit Torf sogar Häuser isoliert, wie zum Beispiel der Eiskeller in Gifhorn.“ Sogar in den Luftfiltern von Flugzeugen fand Torf Verwendung. „Die Luftfilter in den Flugzeugen bestehen aus Aktivkohle und die beste Aktivkohle bekommt man aus Torf“, weiß Wulfes. Doch am Anfang, als die ersten Torfbauern im Großen Moor mit dem Abbau begannen, stellten sie Torfstreu her, die als Strohersatz für die Tiere im Stall diente.

„In Neudorf-Platendorf taten sich die Bauern zu einer Genossenschaft zusammen, die später in der Firma Liedtke aufging“, erzählt Wulfes. Mit Gustav Rothbarth und Arnold Rimpau, die die Norddeutsche Torfmoor-Gesellschaft Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts zur Blüte brachten, begann die eigentliche Industrialisierung im Großen Moor. Im und nach dem Krieg war Torf auch als Brennstoff gefragt. Als Höhepunkt wurde 1966 das Dämmstoffwerk in Triangel gebaut, das Dämmstoffe für die Autoindustrie herstellte.

Natürlich wird Torf auch heute noch im Garten genutzt. In Garten- und Blumenerde ist er ein wichtiger Bestandteil. „Wenn Torf in den Boden eingearbeitet ist, dann kann die Erde das Wasser besser aufnehmen“, so Wulfes. Er hat noch etwas ganz Besonderes mit dem Torf gemacht: Er entwickelte ein Herstellungsverfahren, mit dem man Moortorf für medizinische Zwecke nutzen kann.

cha

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