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Telekom will Breitband ausbauen

1141 Haushalte werden besser versorgt Telekom will Breitband ausbauen

Die Zahl weißer Flecken im Breitbandnetz verringert sich in der Gemeinde Sassenburg deutlich bis zum Jahresende. Dafür sorgt die Deutsche Telekom. 1141 Haushalte in Neudorf-Platendorf, Grußendorf und Stüde profitieren davon. Vorerst ausgeklammert bleibt der Norden des Moordorfs.

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Schnelles Internet: Telekom-Vertriebsbeauftragter Manfred Rücker (l.) und Sassenburgs Bürgermeister Volker Arms stellten die Pläne zum Netzausbau vor.

Quelle: Ron Niebuhr

Sassenburg. Offen war zuletzt, ob der Ausbau noch 2017 oder doch erst 2018 erfolgt. Sassenburgs Bürgermeister Volker Arms und Telekom-Vertriebsbeauftragter Manfred Rücker berichteten gestern, dass die Baumaßnahmen 2017 abgeschlossen werden. „Zu Weihnachten kann jeder über Entertain fernsehen, wenn er möchte“, sagte Rücker. Sofern man einen Telekom-DSL-Anschluss mit entsprechender Leistung und das Entertain-Paket bucht - im Telekom-Shop oder übers Internet.

Durch den Ausbau erreicht das Netz eine Leistung von 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/sec) im Down- und 40 im Upload. In bis zu 600 Meter Entfernung zum Verteilerkasten steht gewöhnlich die volle Bandbreite zur Verfügung. „Das gilt für 95 Prozent aller Haushalte“, sagte Rücker. Wer weiter weg wohnt, muss mit geringerer Leistung rechnen. Ziel der Gemeinde ist es, „bis Ende 2018 alle Sassenburger Haushalte mit mindestens 50 Mbit/sec zu erschließen“, sagte Arms. „Internet zählt heute zur Grundversorgung - so wie Wasser, Strom und Heizung.“

Für 770 Haushalte verbessert die Telekom die Leistung in Grußendorf und Stüde, für 371 in Neudorf-Platendorf. Dafür verlegt sie etwas mehr als fünf Kilometer Glasfaserkabel, acht Verteilerkästen werden neu aufgestellt oder modernisiert und Kupferleitungen mit Vectoring-Technik aufgewertet.

Wunsch der Gemeinde ist, „irgendwann bis zu allen Haustüren Glasfaserkabel zu verlegen. Dafür sind aber einige 100 Kilometer Kabel nötig“, sagte Arms. Die Kosten inklusive Erdarbeiten derzeit: „60.000 Euro pro Kilometer“, so Rücker.

rn

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