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Südpol-Marathon: „Es war ein Riesenerlebnis“

Sassenburg-Stüde Südpol-Marathon: „Es war ein Riesenerlebnis“

Stüde . Er hat schon viele Extrem-Läufe absolviert, auf Bergen und in Wüsten, aber sein 279. Marathon war für den Stüder Friedhelm Weidemann etwas ganz Besonderes - nicht nur weil es sein langsamster war. Die Antarktis stellte extreme Ansprüche schon bei der Anreise.

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Südpol-Marathon: Der Stüder Friedhelm Weidemann begab sich in eine Extremsituation.

Zu windig und zu kalt: Mit drei Tagen Verspätung ging es für die 47 Läufer auf die Piste, als es mit minus 15 Grad endlich mild genug für den Lauf war. „Aber wenn der Wind von vorn kam, hatte ich tierische Kopfschmerzen“, berichtet Weidemann. Auch eine neue Erfahrung. Ebenso wie die, dass sein Schweiß in den Gore-Tex-Schuhen gefror und er nach dem Zieleinlauf ein heißes Fußbad brauchte. „Dann ging es wieder.“

Und in den Sprunggelenken „hatte ich unheimliche Schmerzen“. Denn der Gletscher, auf dem die Marathoniken liefen, war uneben, die Füße mussten das ständig ausgleichen. Laufen war nicht überall möglich, immer wieder musste Weidemann gehen. „Es war kein normaler Rhythmus zu finden.“

Deshalb war es mit sechs Stunden und 19 Minuten sein langsamster Marathon überhaupt. Den anderen Läufern ging es nicht besser: „Immerhin kam ich auf Platz 19 von 47.“ Sonnenbrille und Lichtschutzfaktor 50 waren ein Muss gegen Schneeblindheit und Sonnenbrand im Gesicht. Zwei Ärztinnen fuhren mit Motorschlitten die Strecke ab und betreuten die Läufer im Ziel. Trotz aller Strapazen will Weidemann diese Südpol-Erfahrung nicht missen: „Es war ein Riesenerlebnis. Ich kam mir vor wie eine Ameise auf einem fernen Planeten.“

rtm

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