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Sassenburg Stüder läuft 150 Kilometer durch die Wüste Namib
Gifhorn Sassenburg Stüder läuft 150 Kilometer durch die Wüste Namib
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18:00 27.12.2017
Extremsportler: Der Stüder Friedhelm Weidemann (r.) nahm am Wüstenlauf in Namibia teil. Quelle: privat
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Stüde

Italiener, Schweizer, Engländer, Schotten – Weidemann war der einzige Deutsche im Teilnehmerfeld des Namib Race. Aus Wettbewerben in der Sahara und im Death Valley war der Stüder bereits ein Stück weit mit den klimatischen Bedingungen vertraut, dennoch war die Namib eine besondere Herausforderung: „Sie ist die älteste und trockenste Wüste der Welt – und der unwirtlichste Ort auf diesem Planeten“, erzählt Weidemann. Bei Spitzentemperaturen von 56 Grad Celsius – in Namibia ist derzeit Hochsommer – war oft nur „langsames Walking“ möglich.

So quälte sich das Teilnehmerfeld über insgesamt vier Etappen zu 15, 21, 42 und 27 Kilometern. Das erste Teilstück beendeten die Läufer mit dem Sonnenuntergang, das zweite mit Halbmarathondistanz führte sie in den beeindruckenden Sesriem Canyon, das dritte begann in den vergleichsweise milden Temperaturen der Morgenstunden auf flachem und festem Terrain, steigerte sich aber zum Ende deutlich auf welligem und sandigem Boden.

Auf der Schlussetappe ging es auf die höchsten Dünen der Welt. Unter anderem galt es, den legendären Big Daddy, einen 380 Meter hohen Sandberg, zu bezwingen. „Der Puls schoss hoch auf 180 und beruhigte sich gar nicht mehr“, erinnerte sich Weidemann an extreme Strapazen. Von denen, die durchgehalten haben, erreichte der Stüder das Ziel zwar als Letzter. „Aber ich bin glücklich und zufrieden, es überhaupt geschafft zu haben“, betont Weidemann. Namibia sei übrigens ein angenehmes Reiseland, findet er: „Aus der Kolonialzeit wird noch viel Deutsch gesprochen und bei Hit Radio Namibia dudeln deutsche Schlager.“

Von Ron Niebuhr

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