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Sassenburg Anwohner gegen Pläne des Aero-Club Wolfsburg
Gifhorn Sassenburg Anwohner gegen Pläne des Aero-Club Wolfsburg
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16:00 30.08.2018
Info-Abend für Anlieger: Der Aero-Club Wolfsburg wollte Bedenken zur geplanten Zulassung für Motorflugzeuge zerstreuen - was aber nicht gelang. Quelle: Thorsten Behrens
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Stüde

Der Aero-Club Wolfsburg hat für seinen Stüder Segelflugplatz eine Zulassung für Motorflugzeuge beantragt. Das Verfahren dazu läuft bereits (AZ berichtete). Am Mittwochabend hatte der Verein Vertreter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie die Anwohner aus Stüde und Grußendorf zum Info-Abend mit Diskussion geladen – und erhielt kräftig Gegenwind für seine Pläne.

„Naherholung und Flugplatz – das passt nicht“

Vereinschef Jürgen Möhle machte deutlich, dass die Entscheidung für die Zulassung bei der Behörde liegt – die mit drei Vertretern vor Ort war, aber ebenso wie Möhle einige Antworten schuldig blieb. Beispielsweise auf die Frage, mit wie vielen Motorflügen die Anwohner bei Genehmigung zu rechnen haben, oder mit wie viel Dezibel Lärm. Denn vor allem darum ging es während der teils emotional geführten Diskussion. „Naherholung und Flugplatz – das passt nicht“, hieß es beispielsweise – allerdings gibt es Platz bereits seit 1974. Ein Anwohner forderte den Verein auf, „mehr Rücksicht auf die Bürger zu nehmen“ und erhielt dafür Applaus. Die Androhung von Klagen sowie die Aufforderung, den Antrag einfach zurückzuziehen, gab es ebenfalls.

Ständiger Motorflugverkehr

Die Anwohner befürchten, dass die Zulassung „Tür und Tor für ständigen Motorflugverkehr öffnet“. Das wollte Möhle so nicht stehen lassen. Der Verein habe die Hand drauf, ob Flieger in Stüde landen und starten würden, der Platz solle kein öffentlicher werden, sondern vorrangig für Mitglieder da sein. Da nur im Sommer an den Wochenenden geflogen werden soll , sei wohl stündlich mit Start und Landung zu rechnen, so die Anwohner. „Da kommen wir nicht hin“, sagte Möhle.

Zahlen zu Starts und Landungen

Allerdings ist der Verein offenbar gar nicht zuständig, Zahlen zu Starts und Landungen festzulegen. „Wir sagen, was verhältnismäßig ist“, so Ralf Schulze von der Landebehörde. Eine Zahl blieb er aber schuldig, da erst noch ein Lärmschutzgutachten erstellt werden soll – ab dem 17. September. Die örtlichen Bürgermeister sollen bei der Festlegung der Messpunkte die Bürger-Interessen vertreten.

Frist für Einwendungen verlängert

Das Lärmschutzgutachten soll ebenso wie die 21 bisherigen Einzeleinwendungen und die Einwendungen mit einer Liste von mehr als 200 Anwohnerunterschriften gegen die Pläne in die Entscheidung einfließen. Die Frist für Einwendungen wurde bis Ende September verlängert.

Von Thorsten Behrens

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