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Sassenburg Aeroclub setzt auch auf motorbetriebene Flieger
Gifhorn Sassenburg Aeroclub setzt auch auf motorbetriebene Flieger
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00:19 15.06.2018
Antrag gestellt: Der Aeroclub Wolfsburg hofft für seinen Stüder Platz auf eine dauerhafte Erlaubnis für motorbetriebene Flugzeuge. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
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Stüde

Das Anliegen des Clubs stellten drei der Mitglieder, darunter Vorsitzender Jürgen Möhle, jetzt dem Stüder Ortsrat vor – denn der muss ebenso wie der Sassenburger Gemeinderat zustimmen. Und auch die Anwohner muss der Verein informieren. Haben die keine Einwände, könnte es grünes Licht geben für den vor anderthalb Jahren bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel gestellten Antrag. Der liegt übrigens zur Einsicht durch jedermann noch bis Freitag kommender Woche im Westerbecker Rathaus aus. Der Stüder Ortsrat unterstützte den Antrag in der Sitzung einstimmig.

Dauerhafte Betriebserlaubnis

Der Verein hofft auf eine dauerhafte Betriebserlaubnis für ultraleichte Motorflugzeuge. Damit würde auch die derzeit ruhende F-Schlepp-Ausbildung wieder ermöglicht – durch welche die Mitglieder weitere Lizenzen erwerben können. Auch der Besuch von Gastfliegern wäre dann möglich.

Maximal 600 Flüge pro Jahr

Der Verein versichert, Lärmschutz, Umweltverträglichkeit und ein gutes Verhältnis zu den Anwohnern in den Fokus zu stellen – wie es bereits üblich sei, betonte Möhle. So soll es in der Regel nur am Wochenende und in den Werksferien Flugverkehr geben. Die Motorflüge in Stüde sollen auf maximal 600 im Jahr begrenzt werden und Motorflugzeuge die nördliche Platzschleife fliegen, da es dort weniger Wohnbebauung gibt. Fremde Motorflieger sollen nur mit Erlaubnis des Aeroclubs das Gelände nutzen dürfen.

Weitere Themen im Stüder Ortsrat

Statt Dog-Stations möchte der Ortsrat mehr Mülleimer aufstellen. Ortsbürgermeister André Bischoff: „Wer ohne Tüte los geht, zieht auch unterwegs keine. Und wenn doch, ist es ärgerlich, wenn die Behälter leer sind.“ Der Rat hofft, dass Hundebesitzer Tüten von zu Hause mitbringen und in die neuen Mülleimer auf den Wegen werfen.

Der Vorgartenwettbewerb steht an. Die Jury wird noch in dieser Woche die Vorgärten begutachten, so Bischoff.

Noch nicht sicher ist, ob Stüde eine eigene Tempomesstafel bekommt. Möglich wäre das, der Ort müsste dann eigenverantwortlich organisieren, dass die Akkus geladen werden und die Tafel ab- und wieder aufmontiert wird, wenn der Standort gewechselt wird. Vom Ortsrat wollte niemand diese Aufgabe übernehmen, nicht zuletzt, weil Fragen zur Versicherung noch nicht geklärt sind. Das soll von der Verwaltung geklärt werden, außerdem soll es Gespräche mit den Vereinen im Ort geben. Der Ortsrat will dann in nächster Sitzung entscheiden.

Von Thorsten Behrens

Und schon wieder eine Baustelle im Diskurs zwischen den Minderheitsparteien in der Sassenburg und der Gemeindeverwaltung: Diesmal geht es um die in Bau befindliche Sporthalle in Westerbeck. Hartmut Viering (AfD) hat viele Mängel aufgelistet und fordert einen sofortigen Baustopp für das Gebäude, um die Mängel abzustellen.

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Unbekannte Täter sind in der Nacht von Freitag auf Samstag in einen Getränkemarkt in Triangel eingestiegen. Ein weiterer Eigentumsdelikt ereignete sich in der Ortschaft Westerbeck. Hier brachen Diebe in ein Einfamilienhaus ein. In beiden Fällen konnten die Täter Beute machen und unerkannt entkommen. Die Polizei hofft auf mögliche Zeugen.

10.06.2018

An der Awo-Kita Triangel wird es nun doch keine Einbahnstraßen-Regelung geben. Nach Anwohnerprotesten hat der Ortsrat seinen Beschluss wieder aufgehoben. Währen der Sitzung gab es auch gleich Alternativ-Vorschläge, um die Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen.

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