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Stüde: Aeroclub Wolfsburg hat Ärger mit Landwirt

Wirtschaftsweg immer wieder kaputt gefahren Stüde: Aeroclub Wolfsburg hat Ärger mit Landwirt

Der Aeroclub Wolfsburg ist seit mehr als 40 Jahren in Stüde mit seiner Segelflugsparte zuhause. Dorf und Verein pflegen eine gute Nachbarschaft. Mit einem Landwirt allerdings läuft es nicht mehr wirklich rund. Vorsitzender Jürgen Möhle bat Ortsrat und Verwaltung am Montagabend um Unterstützung.

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Stüde: Der Aeroclub Wolfsburg hat Ortsrat und Gemeindeverwaltung um Hilfe bei Problemen mit einem Landwirt gebeten.
 

Quelle: Ron Niebuhr

Stüde.  „Wir fühlen uns wirklich sehr wohl hier in Stüde. Und wir tun auch alles dafür, dass es so bleibt“, sagte Möhle. Seit gut zwei Jahren fällt das dem Verein aber nicht mehr so leicht. Das Problem: Den Flugplatz kreuzen zwei Wirtschaftswege, der östliche sei in einem „katastrophalen Zustand“, berichtete Möhle. Das sei eine Gefahr für landende Flugzeuge, erklärte er.

Mehrfach ließ der Verein den Weg auf eigene Kosten instand setzen. Zuletzt hat ihn eine Fachfirma planiert. Das ist meistens nur von kurzer Dauer, denn „ein Landwirt fährt darauf immer wieder mit richtig schwerem Gerät“, sagte Möhle. Den jüngsten Arbeitseinsatz habe der Landwirt zudem „massiv behindert“. Auch ignoriere er beim Queren der Landebahn immer wieder die Warnleuchten. Er sei dort ständig unterwegs – mal mit Sand oder Kies, dann mit Mist. „Wir kommen mit ihm nicht mehr klar. Gespräche bringen nichts“, bedauerte Möhle.

Ordnungsamtsleiter Dirk Behrens erklärte, dass man prüfen werde, ob es in dem Bereich überhaupt zulässig sei, Baustoffe zu lagern, wer sich an den Sanierungskosten beteiligen könne und ob es eine Alternativroute für den Landwirt gebe. Andreas Röhsner (SPD) brachte eine abgezäunte Umfahrung der Landebahn ins Gespräch, denn die Sicherheitsrisiken seien nicht hinnehmbar.

Einstimmig bewilligte der Ortsrat zudem den Antrag des Aeroclubs, die zu hohen Bäume entlang des südlichen Wirtschaftsweges zu fällen und durch niedrige heimische Sträucher zu ersetzen.

Von Ron Niebuhr

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