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Schüler helfen beim Wegebau im Großen Moor

Westerbeck Schüler helfen beim Wegebau im Großen Moor

Mitten im Moor, eingerahmt von Torfabbau und Torfmoosanstalt, steht die neue Aussichtsplattform des Kultur- und Erlebnispfades Großes Moor. Sechstklässler der IGS Sassenburg halfen dem Verein um Heinrich Tacke am Donnerstag und Freitag, einen Weg anzulegen.

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Arbeitseinsatz im Moor: Sechstklässler der IGS Sassenburg halfen dem Moorbahnverein, einen naturnahen Weg anzulegen.

Quelle: Ron Niebuhr

Westerbeck. Anlass zu der Gemeinschaftsaktion gab die Naturschutzwoche für Kinder der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. Die Tutorinnen Maren Ramme und Michaela Krötzsch traten mit 26 Schülern der Klasse 6e nach einem gut 30-minütigen Fußmarsch von der IGS bis zum Aussichtsturm zum Arbeitseinsatz an. Zusammen entfernten sie Binsen und Birken vom künftigen Weg und säumten ihn mit abgeschobenen Baumwurzeln.

„Wir legen einen naturnahen Pfad an“, sagte Siegfried Wehmeier. Der Moorbahner hatte die Idee zur Aktion mit der IGS. Der Weg soll vom ebenfalls noch im Bau befindlichen Moorbahnsteig vorbei am Turm bis zur Torfmoosanstalt des Nabu führen. „Schon bald stellt Euflor hier den Torfabbau ein“, sagte Tacke. Der Moorbahnverein hofft, dass sich die Feuchtigkeit ringsum hält: „Wir möchten den Besuchern ja Moor zeigen und nicht bloß Wälder.“ Die Aussicht vom Turm jedenfalls ist großartig. „Er ist mit massiven Eichenpfählen fünf Meter tief im Sand verankert. Das hält wie Beton“, versicherte Tacke.

Die Sechstklässler klotzten derweil weiter ran. „Das ist ein tolle Abwechslung vom Schulalltag für die Kinder. Sie haben alle Spaß und sind richtig am Ackern“, beobachtete Wehmeier. Auch Tutorin Ramme begrüßte die Aktion im Moor, bot sie doch die Chance, die Natur in der direkten Umgebung hautnah kennen zu lernen. „Ein paar Kinder sind mit ihren Gummistiefeln schon im Moor stecken geblieben. Die mussten wir dann alle zusammen rausziehen“, erzählte sie und schmunzelte.

Von Ron Niebuhr

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