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Radwegbau: Empörung über neuerliche Verschiebung

Sassenburg / Neudorf-Platendorf Radwegbau: Empörung über neuerliche Verschiebung

Neudorf-Platendorf. Stocksauer auf den Landkreis Gifhorn ist die Neudorf-Platendorfer SPD-Ratsfrau Angela Heider. Der Grund: die neuerliche Verschiebung der Radwegsanierung entlang der Dorfstraße.

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Neudorf-Platendorf: Die Sanierung des Radweges entlang der Dorfstraße wurde erneut verschoben - das sorgt für Empörung im Ort.

Quelle: Peter Chavier

„Erst am 11. April wurden wir Neudorf-Platendorfer Ortsratsmitglieder seitens zweier Vertreter der Landkreisverwaltung bei einem Ortstermin darüber informiert, dass mit dem ersten Bauabschnitt vom Triangeler Kreisel bis zur Ampel in Kürze begonnen werden soll. Und jetzt das“, empört sich Heider.

Der Landkreis begründete die neuerliche Verschiebung damit, dass auch auf diesem Abschnitt - ähnlich wie bei den weiteren Teilstücken - kontaminierter Boden gefunden worden sei (AZ berichtete). Seitens der Kreisverwaltung könnten bis dato keine konkreten Angaben zu den angeblichen Kontaminierungen gemacht werden, meint die Sozialdemokratin. Es sei lediglich bekannt, dass die Proben ergeben hätten, dass der Boden so beschaffen sei, dass dies eine komplette Entfernung und kostspielige Entsorgung des Untergrundes zur Folge habe.

Die Entscheidung, diese Baumaßnahme erst 2018 als Ganzes umzusetzen, obliege nicht der Kreisverwaltung, meint Heider - der Kreistag habe im Rahmen der bereit gestellten Haushaltsmittel sein Okay für den ersten Bauabschnitt in 2016 gegeben. Und ob der Radwegbau im Jahr 2018 als Gesamtmaßnahme - trotz möglicherweise genehmigter Zuschüsse - bei einer von der Kreisverwaltung avisierten Millionen-Ausgabe umgesetzt werde, stehe doch in den Sternen. „Die Bürgerinnen und Bürger von Neudorf-Platendorf wollen keine weiteren zeitlichen Vertröstungen, sondern erwarten, dass die Landkreisverwaltung ihrer Unterhaltungspflicht nachkommt“, meint Heider.

cha

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