Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Polizeiorchester erzählt Geschichte von Namene

Gewaltprävention an Grundschule Grußendorf Polizeiorchester erzählt Geschichte von Namene

Das Polizeiorchester Niedersachsen war jetzt mit seinem Präventionsprojekt Namene an der Grundschule Grußendorf zu Gast. Es ging um Ausgrenzung und Gewalt, um soziale Medien, aber auch um Versöhnung. Trotz dieser ernsten Themen hatten die Schüler auch jede Menge Spaß. Und zum Schluss gab es ein kleines Konzert.

Voriger Artikel
Stüde: Aeroclub Wolfsburg hat Ärger mit Landwirt
Nächster Artikel
Kinder sollen auch während der Arbeiten draußen spielen

Präventionsprojekt an der Grundschule Grußendorf: Das Polizeiorchester Niedersachsen war zu Gast.
 

Quelle: Thorsten Behrens

Grußendorf.  Polizei an der Schule? In Grußendorf hat man sich auf diesen Besuch riesig gefreut. Das Polizeiorchester Niedersachsen war nämlich zu Gast mit seinem Präventionsprojekt Namene. Den Jungen und Mädchen war der Spaß richtig anzusehen, den sie dabei hatten.

„Erst einmal ein großes Dankeschön an unseren Förderverein. Der hat die Aktion nämlich organisiert und finanziert, sonst wäre das gar nicht möglich gewesen“, erklärte Lehrerin Laura Nowak.

Polizeihauptkommissar Detlef Krenz war mit 40 Beamten in die Schule gekommen – und mit der Geschichte von Namene, einem in Deutschland geborenen Mädchen mit afrikanischen Wurzeln. Namene wird ausgegrenzt, angegriffen, es werden Videos davon gedreht und über die sozialen Medien verteilt. Mit einem afrikanischen Fest gelingt es Namene, die Kinder für sich zu gewinnen.

Drei Workshops gab es für die rund 75 Jungen und Mädchen der 2., 3. und 4. Klassen. Im ersten ging es um die neuen Medien und das Recht am eigenen Bild, im zweiten um die Frage, was Gewalt eigentlich ist. Außerdem stellte sich das Orchester vor und gestaltete mit den Schülern Body-Percussion: Töne auf dem Körper erzeugen. Letzteres wurde zum Abschluss mit einem kleinen Konzert und viel Spaß gemeinsam aufgeführt.

„Wir wollen neben der Gewaltprävention auch zeigen, dass die Polizei Ansprechpartner für die Kinder ist“, so Laura Nowak. Daher war auch Polizeikommissarin Anke Müller von der Dienststelle Weyhausen vor Ort. Und: „Gewalt und Ausgrenzung ist kein Thema bei uns, aber wir wollen auf das Gelernte zurückgreifen, wenn es mal einen Fall geben sollte“, sagte Nowak.

Von Thorsten Behrens

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sassenburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Anläßlich der Sicherheitswochen: Was macht Ihnen am meisten Sorgen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr