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Sassenburg Politik spricht sich gegen soziale Wohnungsbau aus
Gifhorn Sassenburg Politik spricht sich gegen soziale Wohnungsbau aus
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00:26 28.04.2018
Westerbeck: Sozialer Wohnungsbau soll auf diesem Grundstück an der Hauptstraße nach dem Willen des Ortsrates nicht entstehen. Quelle: Archiv
Westerbeck

Die Diskussion um die Schaffung von Wohnraum für einkommensschwache Haushalte schwelt in der Sassenburg schon länger (AZ berichtete). Den jetzigen Vorschlag der Gemeindeverwaltung, einem Investor im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages ein Grundstück an der Hauptstraße in Westerbeck zur Verfügung zu stellen, wollte der Ortsrat nicht mittragen.

„Das ist ein Filetstück in der Ortsmitte. Eine gewerbliche Nutzung wäre angemessen“, sagte Waldemar Bartels (CDU). Er untermauerte seine Haltung auch gleich mit Zahlen. So gebe es in der Sassenburg laut Wohngutachten des Landkreises aus dem Jahr 2015 insgesamt 5600 Wohneinheiten. Davon seien 150 Mietwohnungen mit geringer Miete, von denen 42 leer stünden.

„Daher lehne ich dieses Projekt in dieser Form strikt ab. Mehr Bedarf sehe ich da bei altersgemäßem betreuten Wohnen für 60- bis 75-Jährige“, so Bartels. Eine Dringlichkeit für sozialen Wohnungsbau sehe er in den kommenden zehn Jahren nicht.

Andreas Kautzsch (BIG) zeigte sich „sehr erleichtert“, dass er nicht alleine gegen den sozialen Wohnungsbau an dieser Stelle sei. Er wünschte sich wie Bartels eine gewerbliche Nutzung – mit Einzelhandel, Gastronomie, einem Bereich für betreutes Wohnen. Kautzsch stellte einen entsprechenden Antrag, den der Ortsrat annahm – inklusive des Bestrebens, im kommenden Jahr 50.000 Euro für die Planungen in den Haushalt aufzunehmen.

Ein Gesamtkonzept für den Wohnungsmarkt – auch mit Blick auf die Bedürfnisse junger Leute und auf bezahlbaren Wohnraum – mahnte mittelfristig Rainer Knop (SPD) an.

Weitere Punkte der Westerbecker Ortsratssitzung:

Der Ortsrat stellt aus seinem Budget 500 Euro für Toilettenwagen für den nächsten Flohmarkt in Westerbeck zur Verfügung. Ein Toilettenwagen soll auch beim Maibaumfest aufgestellt werden, dafür sind 350 Euro vorgesehen.

Die Feuerwehr erhält 300 Euro Zuschuss für den Kauf von Festzeltgarnituren.

Der Gemischte Chor sowie die Kulturschmiede erhalten jeweils 200 Euro Zuschuss für einen abschließbaren Kühlschrank, der in der Bürgerbegegnungsstätte stehen wird.

Zwei Deckenlampen in der Bürgerbegegnungsstätte wurden bereits komplett ausgetauscht, bei zehn weiteren nur die Leuchtmittel. Bei diesen sollen auch die Lampenkörper ausgetauscht werden, die Verwaltung soll die Kosten ermitteln.

Werbung im Straßenraum: Eine einheitliche Regelung ist das Ziel. Quelle: AZ

Arbeitsauftrag für die Verwaltung: Der Westerbecker Ortsrat möchte eine für die gesamte Gemeinde Sassenburg einheitliche Satzung für das Anbringen von Werbeschildern und Plakaten auf öffentlichen Grundstücken.

Einen Umwelttag soll es am Samstag, 23. Juni, in Westerbeck geben. Zum Müllsammeln treffen sich dann die Bürger um 9 Uhr am Rathaus.

Von Thorsten Behrens

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