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Sassenburg Nick Weidemann auf großer Himalaya-Expedition
Gifhorn Sassenburg Nick Weidemann auf großer Himalaya-Expedition
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00:16 16.10.2016
Ziel erreicht: Raju (v.l.), Umesh, Nick Weidemann und Leonard Dahm sind im Basecamp des Mount Everest angekommen. Quelle: eingereicht
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„Ich bin, was Abenteuerlust angeht, durch meinen Vater vorbelastet“, sagt Nick Weidemann. Friedrich Weidemann ist Extremläufer. Und so setzte der Sohn im September um, was im Februar als fixe Idee unter Arbeitskollegen begann: eine Himalaya-Tour. Die Kollegen sprangen zwar ab, als sie merkten, wie ernst es Nick Weidemann damit meinte. Dafür stieg Studienfreund Leonard Dahm ein - auch ein Ausdauersportler.

Einen ersten Höhentest machten beide auf der Zugspitze (2962 Meter), auch um ihre neuen Wanderschuhe einzulaufen. Dann kamen sie nach zwölf Stunden Flug in Nepals Haupstadt Kathmandu an. Von dort ging es weiter nach Lukla (2860 Meter). Der Anflug auf die zu kurze Rollbahn in einer kleinen Maschine war ein Abenteuer für sich: „Man fliegt direkt auf eine Felswand zu. Aber es ist zum Glück alles gut gegangen“, berichtet Weidemann.

Zu Fuß erreichten sie, begleitet von Tour-Guide Raju und Träger Umesh, Namche Bazar (3440 Meter). Dort legten sie einen Stopp ein, um sich an die Höhenluft zu gewöhnen. „Je höher man kommt, umso weniger Sauerstoff ist in der Luft“, erklärt Weidemann. Wer zu schnell zu hoch steigt, bekommt die Höhenkrankheit. „Wer das ignoriert und nicht wieder hinab steigt, riskiert einen Hirnschlag“, weiß Weidemann.

Daher wechselten sie zur weiteren Akklimatisierung vorm finalen Anstieg auch zwischen dem Nachtlager Pangboche (3985 Meter) und dem Ama Dablam Basecamp (4925 Meter) als Tagesziel hin und her. Vier Tage später kamen sie in Gorak Shep (5140 Meter) an, der höchstgelegenen permanten Siedlung weltweit. Der Weg dorthin war hart: „Schneesturm. Man hat nur noch die Hacken vom Vordermann gesehen.“

Zum Everest-Basecamp (5364 Meter) am Rand des Khumbu-Gletschers war es dann verglichen mit den vorangegangenen Strapazen eigentlich nur noch ein Katzensprung: „Zwei, vielleicht drei Stunden Fußmarsch.“ Das Camp selbst entpuppte sich als wenig belebt: keine Zelte, nur ein riesiger Steinhaufen mit nepalesischen Gebetsflaggen. Die Hauptsaison für Touren zum Mount Everest ist von Ende April bis Ende Mai. So konnten die Himalaya-Neulinge die unfassbare Aussicht vom Kala Patthar (5545 Meter), einem Nebengipfel des Pumo Ri (7161 Meter) auf den Mount Everest (8848 Meter) ungestört genießen. Beflügelt durch dieses Erlebnis fiel der Rückmarsch nach Lukla leicht: „Wir sind ganz schön gesprintet, haben nur zweieinhalb Tage gebraucht.“

Die Tour mit Führer Raju und Träger Umesh haben Weidemann und Dahm übrigens bewusst über eine nepalesische Reiseagentur gebucht: „Es war uns wichtig, dass das Geld in Nepal ankommt und auch Menschen vor Ort davon profitieren“, betont Weidemann. Immerhin sei das Land durch das Erdbeben von 2015 schwer gebeutelt.

rn

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