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Neue Holzwippe für 300 Jahre alten Brunnen

Grußendorf Neue Holzwippe für 300 Jahre alten Brunnen

Grußendorf. Ihren historischen Holzwippbrunnen haben die Grußendorfer erneuert. Den steinernen, wohl wenigstens 300 Jahre alten Brunnen selbst ließen sie unangetastet, die hölzerne Wippe für den Eimer dagegen brachten sie auf Vordermann.

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Toller Arbeitseinsatz: Grußendorfs Ortsrat hat unterstützt von Bürgern die Holzwippe am historischen Dorfbrunnen erneuert.

Quelle: Ron Niebuhr

Alfred Gruß und Peter Ortmann fällten dafür einen Baum, schälten Stamm und Äste, sägten alles zurecht. Gemeinsam mit dem Ortsrat setzten sie den Stamm am Brunnen in den Boden. „Ein Fundament ist nicht nötig. Der letzte Baum hat 40 Jahre gehalten“, sagte Peter Schillberg. Der Ortsbürgermeister dankte Gruß und Ortmann: „Ihr seid beide immer da, wenn man euch braucht“.

Der steinerne Brunnen selbst stammt wohl aus dem frühen 18. Jahrhundert, stand aber ursprünglich nicht vorm Dorfgemeinschaftshaus, sondern in einer Siedlung gegenüber. „Im Zuge der Gebietsreform hat er 1975 einen neuen Platz bekommen“, erzählte Schillberg. Die damaligen Bürgermeister Alfred Gruß und Gerd Bosse machten sich dafür stark, den Brunnen als Teil der Dorfgeschichte zu erhalten. Wie sehr auch dem aktuellen Ortsrat daran gelegen ist, zeigte sich beim Arbeitseinsatz: „Wir sind in voller Besetzung angetreten“, sagte Schillberg.

Der Dorfplatz soll umgestaltet werden. Die Feuerwehr hat bereits eine neue Halterung für den Maibaum aufgestellt. Um den Brunnen soll noch Mutterboden kommen. Der Umzug des Maibaumes war nötig, weil am bisherigen Standort die DRK-Sozialstation neu gebaut werden soll. „Für Weihnachtsmarkt, Maibaumfest und weitere Veranstaltungen reicht uns der Dorfplatz locker“, sagte Schillberg. Besser gelegen sei er durch die Nähe zum Dorfgemeinschaftshaus ohnehin.

rn

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